Das National September 11 Memorial and Museum (auch bekannt als 9/11 Memorial oder 9/11 Memorial Museum) ist ein Mahnmal, das an die rund 3000 Opfer der Terroranschläge am 11. September 2001 und des Bombenanschlags von 1993 auf das World Trade Center erinnert. Quelle: https://pixabay.com/de/photos/tragecy-9-11-11-september-wtc-4695667/, Foto: Pixabay / oberaichwald, Lizenz: Pixabay License

Mediale Vertuschung und die politischen Folgen:

Das 9/11-Verbrechen

Zum Jahrestag eine Zusammenfassung und politische Einschätzung des welthistorischen Ereignisses

Von Marcel Bühler , veröffentlicht am: 15. September 2020, Kategorien: Geopolitik

Dieser Text wurde zuerst am 08.08.2019 auf www.antikrieg.com unter der URL http://antikrieg.com/aktuell/2019_08_08_dasverbrechen.htm veröffentlicht. Lizenz: Marcel Bühler, antikrieg.com, CC BY-NC-ND 4.0

Einleitung

Im Gegensatz zur Aussage von Prof. Peter Sloterdjik ist 9/11 keineswegs in seiner welthistorischen Bedeutung gewaltig übertrieben dargestellt worden (er sprach damals von einem „Vorfall in einem amerikanischen Hochhaus“), sondern es handelt sich in Wirklichkeit um ein Jahrhundertereignis welches unsere Welt entscheidend verändert hat und in Zukunft wohl Generationen von Historikern, Philosophen, Psychologen und Medienfachleuten Anlass zu wissenschaftlichen Arbeiten und politischen Analysen geben wird.

Die medialen Darstellungen und der Begriff Verschwörungstheorien

Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit 9/11, wobei mein Interesse an dem Ereignis anfangs eher gering war, trotz der damaligen enormen Medienpräsenz. Mittlerweile hat sich besonders in den USA aber einiges getan und viele Details und offene Fragen zu den Vorkommnissen an jenem denkwürdigen Tag sind in Buchform oder als Dokumentation im Internet veröffentlicht worden die bis heute von unseren Massenmedien nicht thematisiert oder pauschal ins Reich von „Verschwörungstheorien“ und Spekulationen verwiesen werden. Erwähnen möchte ich hier besonders die Bücher des renommierten Theologen und Religionswissenschaftlers Prof. David Ray Griffin [1], unter anderem sein Bestseller „9/11 – the New Pearl Harbor“ von 2004 bzw. „9/11 – the New Pearl Harbor – Revisited“ von 2008, nach dem eine gleichnamige rund 5 Stunden lange Dokumentation des italienischen Filmemachers Massimo Mazzucco entstanden ist [2].

 


David Ray Griffin in Nagoya, Japan. (Foto: Wikimedia / 911conspiracy, Lizenz: CC BY 2.0)

 

Der Begriff „Verschwörungstheorien“ ist, wie vom Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser (dessen Vorträge und Bücher ich ebenso schätze) anlässlich der berüchtigten „Arena“-Diskussion vom 25.2.2017 auf SRF1 angemerkt wurde, nicht nur ungeeignet um die Ereignisse des 11.9.2001 zu diskutieren, sondern stellt meiner Ansicht nach eine propagandistische Gegenstrategie derjenigen Leute dar die aus verschiedenen Gründen kein Interesse an der Aufklärung des monströsen Verbrechens haben und welche die Öffentlichkeit weiter an die offizielle Lügenversion glauben lassen wollen wie sie damals von unseren Massenmedien und dem „9/11 -Commission Report“ vom August 2004 sowie den später veröffentlichten NIST-Publikationen verbreitet wurde. So widmete der Schweizer Fernsehjournalist und Moderator Roger Schawinski in seinem im Frühjahr 2018 erschienenen Buch „Verschwörung“, in dem er einmal mehr mit eben solchen „Verschwörungstheoretikern“ wie Dr. Ganser abrechnet, 9/11 ein eigenes Kapitel ohne allerdings auf die verschiedenen Kritikpunkte an der offiziellen Darstellung wirklich einzugehen. Im Buch „Verschwörungstheorien – eine Frage der Perspektive“ von Ingo Leipner und Joachim Stall vom Frühjahr 2019 wird in der Einleitung zwar behauptet, man würde „Verschwörungstheoretiker“ ernst nehmen, auf Seite 85 wird dann aber unumwunden erklärt, man wolle sich nicht auf eine „tiefere Auseinandersetzung, wie einzelne Geschehnisse an diesem Tag zu bewerten seinen“ einlassen (Frage nach den Inhalten) sondern stattdessen am Beispiel des Vortrages „Medial vermittelte Feindbilder und die Terroranschläge vom 11.9.2001“ von Dr. Ganser, den er am 15.12.2014 an der Uni Tübingen hielt, zeigen, wie diese Inhalte präsentiert würden (Frage nach der Form). Selbst in der „Einstein“-Sendung vom 26.1.2017 zum Thema „Anatomie von Verschwörungstheorien“ (laut eigenem Verständnis ist „Einstein“ ein Wissenschaftsmagazin) konnte man es sich nicht verkneifen, Leugner des Klimawandels, Geschichten über Chemtrails und sogar ein antisemitisches Machwerk wie die berüchtigten „Protokolle der Weisen von Zion“ mit den Kritikern der offiziellen Version der Ereignisse von 9/11 gleichzustellen und das Plattencover von 1978 der LP „Breakfast in America“ der damaligen Erfolgsband „Supertramp“, auf dem Manhattan mit den Twintower zu sehen ist, als angebliche „Vorhersehung“ für das kommende Unheil von 9/11 zu zeigen [3].

Die offizielle Propagandaversion von 9/11 stellt aber in Wirklichkeit selbst eine Verschwörungstheorie dar, welche nicht nur völlig unglaubwürdig, sondern in vielen Punkten wissenschaftlich unhaltbar ist.

Die Zerstörung der Twintower und die Sache mit den Flugzeugen

Wie unter Fachleuten bekannt, ist noch nie eine moderne Stahlkonstruktion alleine durch lokale Brände mit Temperaturen von einigen hundert Grad Celsius komplett zerstört worden (ansonsten gäbe es für solche Gebäude gar keine Baubewilligung). Der „Windsor“-Tower in Madrid brannte am 12.2.2005 mit seinen 32 Etagen während vielen Stunden mit sehr heißen, weißlich-gelben Flammen (d.h. deutlich über 1‘000° Celsius) lichterloh, so dass oberhalb des 21. Stockwerkes, wo das Feuer wegen eines elektrischen Kurzschlusses ausgebrochen war, im Laufe der Nacht Teile des Stahlaußenskelettes kollabierten während der innere Betonkern stehenblieb und sogar noch einen Kran auf dem Dach tragen konnte! Die Temperaturen erreichten in den Twintower nicht einmal annähernd 1‘000° Celsius, was an der rötlich-gelben Farbe der Flammen und dem vielen dunklen Rauch erkennbar ist (man nennt das eine sauerstoffarme oder „schmutzige“ Verbrennung) und die Feuer waren auch nicht flächendeckend. Im Falle des Südturmes konnten Feuerwehrleute der New Yorker Feuerwehr das betroffene 78. Stockwerk erreichen und meldeten über Funk, dass es sich nur um zwei lokale Brandherde handele die man schnell in den Griff bekommen könne [4].

Stahl mit einem Schmelzpunkt von rund 1‘535° Celsius und einer guten Wärmeleitfähigkeit (die Wärme wird also bei lokalen Bränden verteilt) kann auf diese Weise niemals geschmolzen oder in so kurzer Zeit derart geschwächt werden dass ein kompletter, gravitativ bedingter Zusammenbruch erfolgt wie dies in verschiedenen offiziellen Darstellungen immer wieder behauptet wurde (mit der „Pancaketheory“ wonach eine einstürzende Etage die jeweils darunter liegende kaskadenartig mitreißt bzw. später mit der „Pile-drivertheory“ bei der ein ganzer oberer Block von 12–15 Etagen wie im Falle des Nordturmes bzw. von rund 30 Etagen wie beim Südturm durch den ganzen unteren, intakten Bereich des Gebäudes fällt). Diese von den Struktur-Ingenieuren Zdenek Bazant und Jia-Liang Le bzw. dem Chemie-Ingenieur Frank Greening entwickelte Theorie wurde 2017 einmal mehr im renommierten „Europhysics News“ Vol. 48/1 zum Besten gegeben, obwohl schon die präsentierten graphischen Darstellungen des jeweiligen „Einsturzes“ überhaupt nicht dem entsprechen was man auf den Videoaufnahmen beobachten kann, sowohl beim Nordturm wo dieser obere Block zuerst zerstört wird (unter seitlichem Ausstoß von Flammen und dem Verschwinden der Dachkonstruktion mit dem darauf stehenden Fernsehturm) bzw. beim Südturm wo der viel massivere obere Block seitlich um bis zu 23 Grad kippt und eigentlich lateral hätte abstürzen müssen (mit der berühmten Aussichtsplattform auf dem Dach).

Diese Theorie widerspricht nach meiner Auffassung bewährten fundamentalen physikalischen Prinzipien wie dem 3. Newtonschen Bewegungsgesetz („actio et reactio“) wonach ein schwächerer oberer Block nicht einen progressiv stärker werdenden und viel größeren unteren Teil komplett zerstören kann ohne sich nicht vorher selbst aufgelöst zu haben so dass der „Zusammenbruch“ zum Stillstand gekommen wäre (entsprechende Modellversuche wurden in den USA mit verschiedensten Materialien wie Holz, Metall, Beton oder Schnee gemacht). Zudem hat auch das NIST (National Institut for Standards and Technology) in seinen 2005 veröffentlichten Studien (welche nur den Einsturzbeginn erklären sollen) zugegeben, dass die Temperaturen des Stahls in den betroffenen Etagen nie 600° Celsius überschritten (effektiv nachgewiesen wurden gar nur 250° Celsius) da Stahl auch eine sehr hohe Wärmespeicherkapazität hat und deshalb nicht sofort die maximalen Temperaturen der Feuer aufweist. Die Brandherde gingen auch relativ rasch aus oder wanderten weiter nach innen (wo sie wahrscheinlich noch schlechter brannten), wie man an der „Einschlagsstelle“ des Nordturmes sehen kann wo es Aufnahmen einer Frau gibt (es handelte sich vermutlich um die Angestellte Edna Cintron), die sich im 94. Stockwerk links unterhalb der großen Öffnung verzweifelt an einer übriggebliebenen Stahlsäule des Außenskelettes festhielt und auf sich aufmerksam machte (sie starb leider bei der späteren Zerstörung des Gebäudes).

 


Aussichtsplattform des World Trade Centers (Südturm) mit einem Selbstmordzaun. (Foto: Wikimedia / Kodachrome, Lizenz: CC BY-SA 2.0)

 

Bei Untersuchungen der Firma „Underwriters Laboratories“ im Auftrag des NIST sackten die für den Versuch nachgebauten Etagen unter größerer Gewichtsbelastung und höheren Temperaturen nur max. 5–12 cm ab (nach 45 bzw. 100 Minuten) während das NIST für die Twintower mindestens einen Meter postuliert so dass die „absackenden“ Etagen die Stahlsäulen des Außenskelettes an gewissen Stellen eingerissen und so den „Einsturz“ verursacht hätten. Auch der deutsche mathematische Physiker Dr. Ansgar Schneider kommt in seinem 2018 veröffentlichten Buch „Stigmatisierung statt Aufklärung“ zum physikalisch begründeten Schluss, dass es sich bei den Twintower nicht um einen gravitativ bedingten Einsturz gehandelt haben kann und spricht von einer „kontrafaktischen Debatte“ in den Medien. Eine praktisch komplette Zerstörung dieser größten und stabilsten Stahlkonstruktionen ihrer Zeit mit jeweils fast 200‘000 Tonnen Stahl, Beton und Büroinventar (darunter rund 50‘000 Aktenschränke sowie Tausenden von Computern und Speichereinheiten) konnte nur mit gigantischen Energien erreicht werden die von amerikanischen Physikern wie David Chandler [5] auf mehrere Terajoule (Tera = 10¹²) geschätzt werden (zum Vergleich: die Hiroshima-Atombombe setzte rund 56 Terajoule Energie frei)! Dabei mussten die tragenden Elemente, der massive innere Stahlkern und das Stahlaußenskelett, praktisch gleichzeitig zerstört werden denn die rund 110 Etagen waren nur eingehängt und wirkten allenfalls als Verstrebungen!

Auch ist es physikalisch völlig absurd, davon auszugehen, dass angeblich von Terroristen entführte Verkehrsflugzeuge, die im Wesentlichen eine Aluminiumkonstruktion aus 2–3 Millionen Einzelteilen sind, ohne sichtbaren Crash und Zerstörung mit hoher Geschwindigkeit in massive Stahltürme mit einem aus doppelwandigen Stahlsäulen in bester Qualität bestehenden Außenskelett eindringen können („cartoon physics“) oder sich bei einem Absturz am Boden praktisch in Luft auflösen und nur ein qualmendes Loch hinterlassen (wie angeblich geschehen in Shanksville, Pennsylvania), was erstaunlicherweise auch lange Zeit von vielen 9/11-Kritikern übersehen wurde.

 


Der United-Airlines-Flug 93  wurde am 11. September 2001 als eine der vier Maschinen, die für die Terroranschläge in New York und Washington, D.C. benutzt wurden, entführt und stürzte in der Nähe von Shanksville, Pennsylvania ab. (Foto: Wikimedia / U.S. Government, Lizens: Public Domain)

 

So wurde viel über ferngesteuerte, unbemannte Flugzeuge geschrieben [6], von Raketen oder Cruise Missiles geredet (besonders was das Geschehen beim Pentagon betrifft) und die naheliegendste Annahme, nämlich dass die Explosionen durch Bomben im Innern der Gebäude ausgelöst wurden, nicht in Betracht gezogen. Der heutige US-Präsident Donald Trump (in einem Telefoninterview mit Fox-TV noch gleichentags) und verschiedene Augenzeugen vor Ort wie der Fotograph der Zeitung „New York Daily News“, David Handshoe, von dem wir ein gestochen scharfes Bild des im 78. Stockwerk explodierenden Südturmes haben, da er sich zu dem Zeitpunkt genau unterhalb der Fassade befand wo angeblich das 2. Flugzeug (UA 175) einschlug, waren hier die berühmten Ausnahmen („it just blew up“)! Der amerikanische Musiker und Videoexperte Ace Baker alias Alexander Collins hat in seinem 2012 veröffentlichten 8-teiligen Werk „9/11 – The Great American Psyopera“ [7] in Teil 6 und 7 detailliert erklärt, wie die Aufnahmen von den Flugzeugen, die wir damals alle im Fernsehen sahen, mit „Videocomposeting“ künstlich hergestellt und damit Millionen von Menschen weltweit getäuscht wurden und wie uns die Massenmedien die offizielle Lügengeschichte (damals und heute) verkauften. Dabei wurden auch gravierende technische Fehler gemacht, wie in den nur einmal von Fox-TV ausgestrahlten Live-Aufnahmen wo das von rechts in den Südturm fliegende „Terroristenflugzeug“ mit völlig intakter Nase („Pinocchio‘s nose“) auf der anderen Seite des Gebäudes wieder herausschaute, da der über dem „Hackensack“-River in New Jersey befindliche Helikopter mit dem Kameraoperator Kain Simon sich seitlich wegbewegte (wegen des Drehmomentes des Rotors) so dass die „Maske“ (ähnlich wie im „Photoshop“) sich aus dem Turm herausverschob und das virtuell animierte „Flugzeug“ auch auf der anderen Seite kurz sichtbar wurde, was bei einem realen Flugzeug physikalisch natürlich unmöglich ist („bad special effect“). Nur einige wenige angebliche Zeugen behaupteten, überhaupt ein Flugzeug gesehen zu haben wie z.B. der freie Mitarbeiter von Fox-TV, Mark Walsh, der gegenüber einem CNN-Reporter erklärte, er hätte das 2. Flugzeug in den Turm fliegen sehen („coming out from nowhere“) und auf der anderen Seite sei gar ein Triebwerk des Flugzeuges herauskatapultiert worden. Das an der „Murray“-Street aufgefundene, verbeulte Triebwerk, welches heute im „Memorial“-Museum an der „Greenwich “-Street zu sehen ist, stammt laut ex-CIA und Linienpilot John Lear vom Hersteller „General Electric“ während United Airlines für alle seine Boeing-Typen strikt nur Triebwerke von „Pratt & Whitney“ verwende! Auch konnten keine Datenschreiber oder Voicerecorder gesichert werden, dafür aber ein Pass eines der „Entführer“ der auf wundersame Weise das Inferno heil überstand und in einer Seitenstrasse landete! Natürlich wird von offizieller Seite und sogar von vielen 9/11-Kritikern noch immer an den „Flugzeugen“ die angeblich in die Twintower flogen festgehalten, da diese auch bei den Erklärungsversuchen von NIST zum angeblichen Einsturz derTwintower eine wesentliche Voraussetzung sind, da sie enorme Zerstörungen auch am inneren Stahlkern (besonders an den Asbestbeschichtungen) verursacht hätten, zudem sei das viele mitgeführte Kerosin sogar die Liftschächte heruntergeflossen und daher seien sie auch für die berichteten Explosionen in den Untergeschossen und in der Lobby verantwortlich (siehe weiter unten). Dabei waren die Twintower Ende der 60er Jahre laut ihrem Chefkonstrukteur Frank de Martini (der bei dem Ereignis von 9/11 ums Leben kam) speziell auf einen möglichen Flugzeugeinschlag konzipiert worden und das Stahlaußenskelett daher besonders robust so dass sie sogar mehrere Einschläge gleichzeitig verkraftet hätten. Die in der Stadt New York möglichen starken Meeresbrisen und Winterstürme („blizzards“) drückten jeweils mit einem Vielfachen an Kraft auf die oberen Flächen der Türme so dass auch die sich nach oben verjüngenden Stahlsäulen (von rund 10 cm Wanddicke auf Bodenhöhe bis auf 0,8 cm unter dem Dach) des inneren Kerns sehr flexibel sein mussten („like a Christmas tree“). In dem hoch oben im Nordturm sich befindlichen Restaurant konnte man dabei die Schwankungen der ganzen Struktur deutlich spüren!

Was die Zerstörung der Twintower WTC 1 und 2 sowie von Gebäude WTC 7 angeht, so können wir beim jetzigen Wissensstand davon ausgehen, dass die im Jahre 2009 von Prof. Steven Jones (ehemals Physikprofessor an der Brigham Young University in Provo, Utah) und Dr. Niels Harrit (em. Chemieprofessor an der Uni Kopenhagen) vorgelegte Studie, wonach die Gebäude durch einen militärischen Hochbrisanzsprengstoff zerstört wurden, der als „Nanothermit“ (normalerweise ein Eisenoxid-Aluminium-Gemisch) oder „Nanothermat“ (mit Schwefel als Zusatzstoff) bezeichnet wird, am ehesten den Tatsachen entspricht, da ihr Team entsprechende Rückstände (teilweise noch reaktionsfähige rot-graue Plättchen im Nanometerbereich) und sehr viele winzige geschmolzene Eisenkügelchen in 4 verschiedenen Proben des Staubes gefunden hat der sich über ganz Manhattan verbreitete (dazu existiert ein 40-seitiges Dokument auch in deutscher Übersetzung unter dem Titel “Nachweis von reaktionsfähigem thermitischem Material im Staub der WTC-Katastrophe vom 11.9.2001” im Internet). Diese völlig neuen, erst in den 90er Jahren entwickelten und noch immer der militärischen Geheimhaltung unterliegenden Sprengstoffe (es gibt wohl bereits verschiedene Versionen davon), die Eigenschaften von Schmelzmitteln („incendiaries“) und klassischen Sprengstoffen („explosives“) vereinen, werden vermutlich in chemischen Lösungen als winzige Nanopartikel mit erhöhter Reaktionsfähigkeit ausgefällt und mit Silizium zu einem Gel mit einer dickflüssigen Konsistenz verarbeitet, das sich leicht wie eine Farbe auf Stahlträger etc. auftragen lässt. Die Starttemperatur nach dem Trocknen für die exotherme Reaktion ist gegenüber dem klassischen Thermit stark reduziert (auf ca. 430° Celsius). Dieser Erklärung hat sich auch Richard Gage (ein Stararchitekt aus Berkeley, Kalifornien) angeschlossen, der 2006 bekanntlich die Organisation „Architects and Engineers for 9/11 Truth“ gründete, welcher mittlerweile mehr als 3.200 Fachleute aller Richtungen angehören [8].

 


Architekten und Ingenieure für 9/11 Truth Billboard in SLO Anschlagtafel auf Süd-Higuera-Straße in San Luis Obispo, Kalifornien. (Foto: Flickr / Russ Ferriday, Lizenz: CC BY-SA 2.0)

 

Als älterer Physikstudent habe ich mich auch mit der Frage beschäftigt, ob nukleare Reaktionen im Untergrund für die nahezu totale Zerstörung der Gebäude in Frage kommt, wie dies vom Russen Dimitri Khalezow, einem ehemaligen Mitarbeiter des sowjetischen nuklearen Geheimdienstes, in seiner Dokumentation „Die 3. Wahrheit“ dargelegt wurde, welche auf youtube in deutscher Version existiert [9]. Wenngleich die Theorie durchaus interessant ist, erscheint sie mir doch ziemlich unwahrscheinlich, da die Zündung von Atombomben mit jeweils 150 Kilotonnen (!) Sprengkraft zur kompletten Zerstörung des „bathtub“ geführt hätte, der „Badewanne“, in der die Twintower standen, so dass große Teile Manhattans durch einbrechendes Wasser des „Hudson“-Rivers überflutet worden wären (die massiven Betonwände wurden auch so bis zu einem 1 Meter nach innen gedrückt und mussten teilweise abgedichtet werden). Zudem haben Überlebende, die sich noch aus den Gebäuden retten konnten, übereinstimmend von weiteren Explosionen in den oberen Stockwerken gesprochen (darunter 118 Feuerwehrleute und Polizisten) und nicht nur in der Lobby bzw. den Untergeschossen wie dies vom Hausmeister der Twintower, William Rodriguez, öffentlich bezeugt wurde. Er wurde trotz seinen ketzerischen Aussagen von Präsident W. Bush, der an einer Pressekonferenz vom 15.9.2006 selber von „explosives“ (!) hoch oben in den Türmen sprach so dass die Menschen dort nicht hätten fliehen können, für seinen heldenhaften Einsatz im Nordturm ausgezeichnet denn er öffnete mit seinem Schlüssel den aufsteigenden Feuerwehrleuten bis zum 40. Stockwerk die Türen in den Treppenhäusern so dass noch viele Büroangestellte aus den unteren Etagen entkommen konnten. Der Hausangestellte Anthony Saltalamacchia wurde durch die Explosionen in den Untergeschossen des Nordturmes, bei denen offenkundig die Liftschächte gesprengt wurden so dass die Fahrstühle sofort ausfielen und die Menschen in den oberen Stockwerken eingesperrt waren (daher auch die vielen „Springer“ die den schnellen Tod einem qualvollen Ersticken vorzogen), zu Boden gerissen und erlebte nach seiner Flucht mit einigen anderen Überlebenden durch den unterirdischen Verbindungstunnel kurze Zeit später im Südturm noch einmal genau das gleiche. Diese mehrfach bezeugten Explosionen in den Untergeschossen fanden ungefähr 14-15 Sekunden vor den angeblichen Flugzeugeinschlägen statt, so dass sie keinesfalls durch „herunterlaufendes Kerosin“ ausgelöst worden sein können wie dies 2 Tage nach 9/11 von Donald Trump auf Fox-TV behauptet wurde. Theorien, wonach eine neuartige Technologie zum Einsatz kam, wie etwa „Free energy weapons“ (Dr. Judy Wood) sind natürlich spekulativ, auch wenn viele eigenartige Erscheinungen beobachtet wurden, wie etwa die seltsam verbrannten und korrodierten Autos (rund 1‘400 an der Zahl) in der Umgebung des WTC während Tausende Seiten Papier in der Gegend herumflogen ohne Feuer zu fangen! Die eingesetzten Mittel müssen gezielt den Stahl und Beton angegriffen haben, denn die Gebäude wurden zu weit über 90% pulverisiert (der englische Ausdruck „dustification“ trifft es weit besser), was natürlich nichts mit einem „Zusammenbruch“ („global collapse“) zu tun hat. Nur ungefähr 300 Opfer wurden als Ganzkörperleichen gefunden während von rund 1‘100 Opfern bis heute nicht einmal DNS-Proben gesichert werden konnten (über 20‘000 gefundene Leichenteile konnten dagegen rund 1‘400 getöteten Menschen zugeordnet werden). Zudem beobachteten Feuerwehrleute wie Rudy Dent (ein erfahrener Firemarshall) und Ersthelfer unter den verbliebenen Trümmer aller 3 zerstörten Gebäude geschmolzenes Metall („like in a foundery“), laut NASA-Bericht mit Temperaturen bis zu 2‘000 Grad Celsius und die Feuer schwelten bis kurz vor Weihnachten, also rund 3 Monate lang, trotz starken Regenfällen und Millionen Gallonen Wasser der Feuerwehr. Im Abwasser im Untergrund von „ground zero“ wurde zudem laut „US National Geological Survey“ eine rund 55-fache Erhöhung der Konzentration von radioaktivem Tritium (normalerweise gasförmig) festgestellt was wiederum für eine nukleare Reaktion spricht. Auch andere radioaktive Elemente wie Barium, Strontium, Uranium, Thorium und Lanthanum wurden in ungewöhnlicher Konzentration gemessen was natürlich viele der aufgetretenen Krankheiten wie (akute) Leukämien, Lymph- und Schilddrüsenerkrankungen weit besser erklärt als der bloße Einsatz von Nanothermit. Der deutsche Physiker Heinz Pommer vertritt daher eine modifizierte Version der Theorie des Russen Khalezow wonach die Twintower durch eine Art nukleare „Verpuffung“ im Untergrund zerstört wurden bei der eine hochschießende bis zu 8‘000° Celsius (!) heiße Plasmasäule den inneren Stahlkern verdampfte und deutlich hörbare zischende Staubfontänen (wie bei einer Wasserfontäne) erzeugte. 6 verschiedene Messstationen in Alaska registrierten auch deutliche Anomalien des Erdmagnetfeldes beim Zusammenbruch der Twintower und von Gebäude WTC 7 [10]. Dass etwas wirklich außergewöhnliches das WTC zerstörte ist jedenfalls klar, denn tonnenschwere Stahlteile des Außenskelettes wurden mit hoher Geschwindigkeit (bis 100 km/h) weggeschleudert und steckten wie Zundhölzer in den ebenfalls stark beschädigten Nachbargebäuden und im Jahre 2006 fanden Angestellte auf dem Dach des Gebäudes der Deutschen Bank (welches sich in der Nähe des Südturmes befand) Hunderte von Knochenfragmenten von Opfern, wobei die meisten kleiner als ein Quadratzentimeter waren! Viele Menschen wurden auch auf der Straße durch herumfliegende Glas- und Metallsplitter getötet und rund 400 Verletzte in die umliegenden Spitäler eingeliefert. Laut einem mir persönlich bekannten Augenzeugen, der in Manhattan an der 43. Straße (ca. 570 m vom WTC entfernt) aufgewachsen ist, gab es durch die Explosionen in den Untergeschossen mehrere Bodenschockwellen, die auch von Seismographen in 5 verschiedenen Bundesstaaten registriert wurden. Das kleinere Marriott-Hotel (WTC 3) wurde ebenfalls komplett demoliert und musste wie alle anderen WTC-Gebäude (WTC 4, 5 und 6) abgerissen werden.

 


World Trade Centers 3 mit Resten von WTC1 (linker Hintergrund) und WTC2 (rechter Vordergrund) sichtbar. (Foto: Wikimedia / Kafziel, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

 

Luftaufnahmen zeigen ein Zerstörungsbild wie nach einem Atomkrieg, dazu passend der Ausdruck „ground zero“ welcher seit 1945 ein nuklearer Fachbegriff ist und erst nach 9/11 zum Eigenname umfunktioniert wurde. Der bei dem Ereignis angerichtete Gesamtschaden wird durch die amerikanische Schadensexpertin Patricia Grossi in ihrem Artikel „Property Damage and Insured Losses from the 2001 World Trade Center Attacks“, der 2009 in der Zeitschrift „Peace Economics, Peace Science and Public Policy“ Vol. 15/2 veröffentlicht wurde, mit rund 21,8 Milliarden Dollar angegeben!

 


WTC Ground Zero Aerial. (Foto: PICRYL / U.S. NAVY, Lizenz: Public Domain)

 

Über ungewöhnliche Vorgänge in den Twintower in den Wochen und Monaten vor dem Anschlag wurde von verschiedenen Zeugen berichtet. So fanden umfangreiche Sanierungsarbeiten in den Liftschächten statt, was natürlich Arbeitern Zugang zu den 47 massiven, rechteckigen Stahlsäulen im Kern der Türme gab, welche von den Untergeschossen bis zur Spitze der Gebäude gingen und die rund 60% der Struktur trugen (mit 3-facher Auslastung) während die 236 quadratischen Säulen des Außenskelettes rund 40% Traglast hatten (mit 5-facher Auslastung). Zudem wurden laut Hausmeister William Rodriguez ganze Etagen geräumt (die betroffenen Firmen mussten umziehen), wo nicht einmal mehr die Lifte anhielten und es fanden auch tagsüber Arbeiten darin statt, die ungewohnte Geräusche von schwerem Gerät und dem Einsatz von Presslufthämmern erzeugten (offiziell wurden dabei neue Glasfaserkabel verlegt). Büroangestellte fanden wiederholt morgens Staub und Dreck auf den Fensterbrettern und Ablagen und am Wochenende vor den Anschlägen wurde in den Gebäuden der Strom abgestellt, so dass Informatiker wie Scott Forbes vorher die umfangreichen Computeranlagen mühsam herunterfahren mussten und folglich auch die Überwachungssysteme nicht mehr funktionierten. Die Sprengstoffsuchhunde, welche seit dem Anschlag von 1993 in den Gebäuden regelmäßig patrouillierten, wurden Tage vorher abgezogen. Es gab also durchaus die Möglichkeit, dass die Gebäude mit Sprengvorrichtungen und Brandbeschleunigern versehen wurden und am Wochenende vor 9/11 die elektrischen Zündkabel verschaltet wurden.

Versicherungsbetrug, Börsenmanipulationen und Gebäude WTC 6 und WTC 7

9/11 war aber nicht nur ein Massenmord und (inszenierter) Terroranschlag hinter dem eine ausgeklügelte militärische und geheimdienstliche Operation stand und der politisch zu den verschiedensten Zwecken ausgenutzt wurde, unter anderem für die Verstärkung der Überwachung der eigenen Bürger und dem Erlass von Notstandsgesetzen (z.B. durch den „US Patriot Act“) sowie der Erklärung eines „War on Terror“ (den man auch “War on Islam” nennen könnte), der bis zum heutigen Tag andauert und zu verschiedenen Kriegen und Regimewechseln in islamischen Ländern führte, die laut Aussagen des ehemaligen NATO-Oberkommandierendem General Wesley Clark bereits im unmittelbaren Gefolge von 9/11, höchst wahrscheinlich aber schon früher, geplant wurden und bereits weit mehr als 1,5 Millionen Tote (darunter rund 60‘000 Tote und Verwundete auf amerikanischer Seite) forderten. Wir haben es mit einer Vielzahl von Verbrechen zu tun die wie russische Matrioschka-Puppen ineinander stecken [11].

So wurden umfangreiche Untersuchungsakten der Börsenaufsicht und anderer Behörden gegen verschiedene Firmen wie „Enron“, “WorldCom” und “California electricity” vernichtet, welche dringend in Verdacht standen Börsenmanipulationen, Steuerhinterziehungen und Betrug in Milliardenhöhe (insgesamt rund 70 Milliarden Dollar) begangen zu haben, nicht nur im Gebäude WTC 7 sondern auch im WTC 6 (dem sog. „CustomsHouse“). Auch dieses Gebäude wurde stark zerstört und wies in seiner Mitte ein großes, klaffendes Loch bis in die Untergeschosse auf (siehe entsprechende Luftaufnahmen). Im WTC 6, von dem interessanterweise kaum gesprochen wird, lagerten laut Informationen eines mir bekannten Schweizer ex-Bankers, der früher in den Twintower arbeitete, die größten Goldvorkommen, da Firmen die an der Börse mit risikoreichen Termingeschäften (Optionen) handelten, hier rund 10% des gehandelten Volumen in physischer Form (also in Gold oder anderen Edelmetallen) als Sicherheit hinterlegen mussten. Der Informant schätzt die hier gelagerten Goldbestände auf rund 500 Tonnen! Zudem gab es im Untergrund des WTC noch weitere Goldlager verschiedener Bankenwo allerdings „nur“ Kundeneinlagen gelagert wurden. Wir dürfen getrost davon ausgehen, dass die Planer und Akteure des 9/11-Verbrechens diese riesigen Vermögenswerte rechtzeitig sicherten, jedenfalls wurde von Zeugen über Lastwagen in den unterirdischen Verbindungstunneln kurz vor dem Ereignis berichtet. In den Tagen vor 9/11 wurden vermehrt auch „Put“-Optionen auf die angeblich in die Anschläge involvierten Fluggesellschaften American Airlines und United Airlines gekauft und offenbar Millionen Dollar damit verdient, da die Aktienkurse nach dem Ereignis natürlich fielen [12]. Auch müssen wir von einem riesigen Versicherungsbetrug ausgehen, da der Investor Larry Silverstein (laut eigenen Aussagen seit vielen Jahren gut befreundet mit dem jetzigen israelischen Regierungschef Bibi Netanyahu der in New York aufgewachsen ist), welcher die Twintower nur knappe 6 Wochen vor dem Anschlag für nur 14 Millionen Dollar und rund 100 Millionen Dollar Kredit auf 99 Jahre hinaus leaste (die mittlerweile unrentablen und asbestbelasteten Gebäude gehörten vorher der Hafenbehörde und wurden unter Lewis Eisenberg privatisiert) und der sofort die Versicherungssumme speziell gegen Terroranschläge von rund 1,2 auf 3,55 Milliarden Dollar erhöhte, später 4,55 Milliarden Dollar Entschädigung abkassierte, nachdem er jahrelang gegen 22 Versicherungen (darunter „Swiss Re“) prozessieren musste, die sich anfangs aus verständlichen Gründen allesamt weigerten auch nur einen Cent zu bezahlen! Zudem erwirkte er mit dem Vertrag gleichzeitig das Recht, im Falle einer Zerstörung oder eines Abbruchs des WTC dort etwas Neues bauen zu dürfen. Laut seinen eigenen Aussagen an einer Konferenz 2014 in Eilat, Israel [13] traf er sich schon im Frühjahr 2000 (!) zum ersten Mal mit seinen Architekten um einen Neubau zu planen und rund 2 Jahre später konnte mit dem Bau des „FreedomTower“ und der Gedenkstätte begonnen werden, nachdem die letzten Trümmer des alten WTC beseitigt und der teilweise aufgeschmolzene Untergrund (!) ausbetoniert worden waren. Selbstverständlich hielt er sich an 9/11 nicht wie üblich hoch oben im Restaurant des Nordturmes auf, um dort gegen 8 Uhr sein Frühstück einzunehmen, da ihn glücklicherweise seine liebe Frau Klara daran erinnert habe, dass er am Morgen dieses schicksalshaften Tages einen dringenden Termin beim Dermatologen einhalten müsse! Berüchtigt ist auch seine Aussage im Film „America rebuilds“ von 2002, er hätte an jenem 11.9.2001 in einem Telefongespräch mit dem damaligen Feuerwehrkommandanten von New York City, Thomas von Essen, gemeinsam beschlossen auch Gebäude WTC 7 (in dem es Büros der CIA, des New Yorker FBI, des Secret Service und der Börsenaufsicht gab) abzureissen („lets pull it“), was er später aber dementierte, denn er sei damals falsch verstanden worden und hätte damit nur den Rückzug der Feuerwehrleute gemeint.

Tatsache ist aber, dass WTC 7 (das sog. “Salomon Brothers“-Building) von Bürgermeister Rudy Giuliani schon vor dem angeblichen Zusammenbruch der Twintower evakuiert wurde (obwohl sich gerade dort, im 23. Stock, auch die Einsatzzentrale der New Yorker Katastrophen- und Antiterrorbehörde befand, welche eigentlich für einen solchen Notfall ausgestattet war) und die Feuerwehr das ganze Gebäude hermetisch abriegelte, da man offenbar von der Zerstörung des Gebäudes ausging („keep the building in eye – it‘s about to blow up“). Zudem haben wir hier die Zeugenaussagen von Barry Jennings, der im August 2008 unter mysteriösen Umständen verstarb (fast gleichzeitig mit Kenneth Johanneman, der ebenfalls Zeuge der Explosionen im Nordturm war), dass es auch im WTC 7 massive Explosionen in der Lobby und in den Treppenhäusern gab (dies noch vor der Zerstörung der beiden Twintower), so dass er dort längere Zeit eingeschlossen war (zusammen mit Michael Hess) und erst später von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet werden konnte. Bekanntlich fiel WTC 7 abends um 17:20 praktisch ohne Widerstand in sich zusammen bzw. löste sich in Staub auf, nachdem der BBC-Nachrichtensprecher bzw. die Moderatorin vor Ort, Jane Stanley, den „Zusammenbruch“ schon rund 20 Minuten vorher vermeldet hatten, was zu großen Irritationen führte. Für dieses Missgeschick bzw. diesen Regiefehler entschuldigte sich BBC Jahre später, man hätte die Falschmeldung von Reuters erhalten. Der 2008 (2 Tage nach Barry Jennings Tod) von NIST nachgereichte Bericht zum angeblichen Zusammenbruch von WTC 7 entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Danach sollen im 12. und 13. Stockwerk aufgrund von Bränden durch herabfallende Teile der Twintower einzelne Stahlsäulen (die Rede ist von den Säulen 79–81) nachgegeben haben bzw. weggebrochen sein, was dann einen absolut symmetrischen und in nahezu freiem Fall (rund 6,5 Sekunden) verlaufenden „progressiven Zusammenbruch“ analog der bekannten „Pancaketheory“ zur Zerstörung der Twintower bewirkt habe. Die Daten zu den dazu gemachten Computersimulationen wurden nie veröffentlicht und die Zeugenaussagen von Barry Jennings nie erwähnt oder gar berücksichtigt. Mittlerweile gibt es dazu neue Studien wie diejenige von Dr. Leroy Hulsey von der Fairbanks University of Alaska welche der offiziellen Version völlig widersprechen!

 


Rudolph Giuliani, ehemaliger Bürgermeister von New York City, und Thomas von Essen, ehemaliger Feuerwehrkommissar von New York City im New Yorker Foreign Press Center Briefing über „New York City nach dem 11. September 2001“. (Foto: Wikimedia / U.S. State Department, Lizenz: Public Domain)

Die illegale Vernichtung von Beweismitteln und Zehntausende von kranken Menschen

Nicht zuletzt wurde nach den Anschlägen auf Anweisung von Bürgermeister Rudy Giuliani sofort mit den Aufräumarbeiten begonnen (eine Einheit der FEMA traf wegen einer zufällig (?) geplanten Antiterrorübung schon am Abend vor den Anschlägen in New York ein) und die Beweismittel wurden sofort beseitigt, was selbst ein Verbrechen darstellt, obwohl die Luft über Manhattan noch voll mit toxischem Staub war weswegen noch heute viele Menschen erkranken und sterben (laut Firemarshall Rudy Dent bereits über 1‘000 Feuerwehrleute und Ersthelfer), besonders an Lungenleiden, Magen-Darm-Erkrankungen und den verschiedensten Krebsarten. Dutzende von Leichensuchhunden starben bereits innert Wochen. In dem erst nach vielen Jahren und langen Kontroversen im Kongress eingerichteten „WTC Health Program“ (Präsident Trump unterzeichnete gerade kürzlich ein Dekret zur weiteren Finanzierung des Entschädigungsfonds für die Opfer und ihre Angehörigen) sind weit über 70‘000 Menschen registriert, fast 40‘000 davon sind chronisch krank darunter rund 5‘400 Krebskranke. Die Spätfolgen von Asbest im eingeatmeten Staub werden erst in den nächsten Jahren erwartet. Die Trümmer des WTC wurden also abtransportiert, auf der berüchtigten Mülldeponie „Fresh Kills“ auf Staten Island aussortiert und die übriggebliebenen Stahlträger zu Billigpreisen nach China verkauft wo chinesische Experten die Überbleibsel wohl genauer studiert haben dürften.

 


Fresh Kills Landfill ist eine stillgelegte Mülldeponie im New Yorker Stadtbezirk Staten Island in den Vereinigten Staaten. Im März 2001 wurde die Deponie stillgelegt. Nach dem Terroranschlag am 11. September 2001 auf das World Trade Center wurde die Deponie wieder geöffnet, um Trümmer aufzunehmen; seitdem wird das zwölf Quadratkilometer große Areal zu einer Parkanlage umgewandelt.. (Foto: Flickr / David Pirmann, Lizenz: CC BY 2.0)

 

Die Ereignisse beim Pentagon (Virginia) und bei Shanksville (Pennsylvania)

Zu den Vorgängen beim Pentagon und zum angeblichen Absturz eines entführten Flugzeuges nach einem heroischen Kampf mit den Entführern in Shanksville, wo überhaupt keine nennenswerten Wrackteile und keine Leichen gefunden wurden welche auf ein großes Verkehrsflugzeug schließen lassen, gab es schon früh Zweifel an den offiziellen Darstellungen [14]. Bis heute haben die Spekulationen dazu nicht mehr nachgelassen. Mit größter Wahrscheinlichkeit explodierte um ca. 9:32 auf dem Rasen vor dem Pentagon eine ferngesteuerte Drohne mit den Farben von American Airlines welche von Zeugen als kleines, weißes Flugzeug beschrieben wurde, darunter zwei Feuerwehrmänner, Alan Wallace und Mark Skipper, die in der Nähe des Helikopterlandeplatzes vor dem Feuerwehrgebäude auf die Rückkehr von Präsident W. Bush aus Florida warteten und sich vor dem herannahenden Objekt in letzter Sekunde retten konnten und mit leichten Brandverletzungen davonkamen. Davon zeugen die wenigen, leichten Wrackteile die später von Beamten in Hemd und Krawatte eingesammelt wurden.

 


Wrackteil von Flug 77 beim Pentagon. (Foto: Wikipedia / U.S. Navy Photo by Journalist 1st Class Mark D. Faram, Lizenz: Public Domain)

 

Praktisch gleichzeitig gingen im Gebäudeinnern dahinter (rund 50 Meter links von der offiziellen „Einschlagsstelle“) die Computer der Finanzabteilung in Flammen auf und eine gewaltige Explosion riss die überlebende Augenzeugin April Gallop vom Stuhl (sie konnte sich zusammen mit ihrem kleinen Sohn durch das Fenster hinter dem senkrecht zum Gebäude stehenden Feuerwehrauto retten und wurde später von Sanitätern auf dem Rasen betreut). Immer wieder wurde auch vom möglichen Einschlag einer Rakete oder Cruise Missile ins Pentagon gesprochen, da laut der Fluglotsin von Washington, Danielle O‘Brien, das auf dem Radarschirm erscheinende Fluggerät, welches geradewegs auf das Pentagon zuraste, sehr schnell und wendig gewesen sei und sie sofort an einen Kampfjet (“one of our boys”) oder eine Rakete gedacht hätte. Auch hier ist die offizielle Version der Ereignisse völlig unglaubwürdig bzw. technisch nicht möglich. Hani Hanjour, welcher laut seinem Fluglehrer in Phoenix, Arizona wenige Wochen zuvor nicht einmal eine Cessna fliegen konnte, soll eine moderne Boeing 757 so gut beherrscht haben, dass er die Maschine (AA77) in einer 330° Kurve aus einer Höhe von rund 2‘000 Metern herunterbrachte, beim Überqueren der Autobahn noch ein paar Lichtmasten abknickte (selbstverständlich ohne Konsequenzen für das Flugzeug bzw. den weiteren Flug) und dann mit einer Geschwindigkeit von nahezu 900 km/h die Maschine zielgenau ein paar Meter über dem Boden in den Sektor des Pentagons steuerte, wo Buchhalter und Finanzexperten gerade dabei waren, nach den von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld an einer Pressekonferenz tags zuvor als vermisst gemeldeten 2,3 Billionen Dollar (!) zu suchen! Piloten wie Captaine Russ Wittemberg haben überzeugend dargelegt, dass selbst sehr erfahrene Flugzeugführer ein solches Manöver nicht hätten vollbringen können und dass überdies ein Verkehrsflugzeug auf einer derart geringen Höhe gar nicht mit einer solchen Geschwindigkeit fliegen und manövrieren kann, da die dichte Luft zu Turbulenzen und Vibrationen an der ganzen Maschine und schließlich zu einem Strömungsabriss führt [15]. Auch hier ist die Annahme plausibler, dass diese 2. Explosion (offiziell um ca. 9:38), welche anfangs nur ein Loch mit rund 5 Metern Durchmesser in die Aussenfassade riss, Schäden im Erdgeschoss verursachte und von Videokameras dokumentiert wurde (die meisten Aufnahmen wurden natürlich nicht freigegeben), durch eine Bombe im betroffenen Gebäudeteil, der gerade kürzlich renoviert und verstärkt worden war, erzeugt wurde. Die Aufnahmen zeigen eine sehr helle, weiss-gelbe Farbe im Zentrum der Explosion so dass es sich auch hier wahrscheinlich um eine Nanothermitbombe gehandelt haben dürfte. Völlig unerklärlich ist auch das rund 2 Meter große „Austrittsloch“ (es gab in Wirklichkeit sogar 3 davon) auf der Innenseite des C-Ringes (mittlerer Gebäudering des Pentagon), da ein eindringendes Objekt, gleich ob Flugzeug oder Rakete, kaum in der Lage gewesen wäre, gleich 3 mit Stahlsäulen verstärkte Gebäudeteile nacheinander zu durchschlagen. Laut der ehemaligen leitenden Angestellten im amerikanischen Justizdepartement unter Präsident Ronald Reagan, Barbara Honegger, [16] gab es um ca. 9:43 eine weitere Explosion im „Naval Command Center“ (im D-Ring gelegen) mit offiziell 43 Toten. Weitere Opfer soll es laut Zeugenaussagen wie diejenige von Green Beret Robert Andrews von den „Special Operations“ sogar in den inneren 2 Gebäuderingen (A und B) gegeben haben und überall roch es nach Cordit (ein Explosivstoff). Die letzte Explosion im Pentagon fand laut Medienberichten um ca. 10:00 statt und brachte die Dachkonstruktion über der „Einschlagsstelle“ zum Einsturz!

Transportminister Norman Mineta hat im Juni 2004 vor der „9/11 Commission“ die aufschlussreiche Szene im unterirdischen Führungsbunker des Weissen Hauses geschildert, in der Vizepräsident Dick Cheney (der an diesem Tag Oberbefehlshaber über sämtliche Streitkräfte der USA war) von einem jungen Assistenten die Annäherung eines „Flugzeuges“ ans Pentagon (das normalerweise bestgeschützte Gebäude der Welt das über eigene Flugabwehrsysteme verfügt) gemeldet wurde. Auf die Frage des jungen Mannes, ob die Befehle (?) denn noch gelten würden, soll der Vizepräsident nur geantwortet haben: „Did you hear anything to the contrary?“ Diese unter Eid gemachte Aussage wurde aber nie in den offiziellen „9/11 Commission Report“ aufgenommen, genauso wie man dort nichts über den „Zusammenbruch“ von WTC 7 erfährt. Auch in der Nähe des angeblichen Absturzortes in Shanksville will eine Zeugin, Susan McElwain, ein kleines, weißes Flugzeug ohne Aufschrift, welches dicht über den Bäumen flog, gesehen haben. Auch in diesem Fall hat es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine Drohne gehandelt, die eine Rakete abfeuerte, da man an der angeblichen Absturzstelle nur wenige Metallteile und ein tiefes, qualmendes Loch fand, aber kein großes Trümmerfeld mit Leichen und Gepäckstücken wie es beim Absturz eines Verkehrsflugzeuges zu erwarten gewesen wäre. Dazu sind die Aussagen von Bürgermeister Ernie Stull in der Dokumentation „Aktenzeichen 9/11 – ungelöst“ aufschlussreich, der zusammen mit seinem Schwager vor dem Eintreffen der FBI-Beamten den fraglichen Ort in Augenschein nahm und nichts dergleichen sah, ebensowenig wie der später eintreffende Leichenbeschauer aus Pittsburgh, Wally Miller, der schon nach 20 Minuten wieder abzog weil es einfach keine Leichen gab („not a single drop of blood“)!

 


Arlington, Virginia (12. September 2001) Ein Teil des Pentagons liegt nach dem tödlichen Terroranschlag vom 11. September, bei dem ein entführtes Verkehrsflugzeug gegen das Pentagon stürzte, in Trümmern.. (Foto: PICRYL / U.S. NAVY, Lizenz: Public Domain)

 

Die fehlende Reaktion der Luftwaffe

Immer wieder wurde auch über die fehlende Reaktion der „modernsten Luftverteidigung“ der Welt diskutiert, wenn doch angeblich 4 von nur mit Teppichmessern und einfachen Bomben bewaffneten Islamisten entführte Verkehrsmaschinen vom Kurs abkamen und nach einer Weile sogar vom Radarschirm verschwanden, nachdem offenbar jemand die Transponder einfach ausschaltete. Dazu muss zuerst festgehalten werden, dass an diesem Tag umfangreiche Luftübungen von NORAD (North American Aerospace Defense Command), unter anderem mit dem natürlich absolut zufälligen Thema „Hijacking von Verkehrsflugzeugen“ in Alaska und an der Grenze zu Kanada stattfanden (Codenamen: „Northern Vigilance“, „Vigilant Guardian“ und „Vigilant Warrior“), so dass dem zuständigen Tagesoffizier, Colonel Robert K. Marr, nur noch 4 Kampfjets zur Verteidigung des gesamten Luftraumes über dem Nordosten der USA zur Verfügung standen. Diese konnte er nicht einmal rechtzeitig einsetzen, weil bei den Fluglotsen der zivilen FAA ein völliges Durcheinander entstand als plötzlich von 4 entführten Verkehrsmaschinen berichtet wurde, nachdem im Rahmen der Übungen von insgesamt 11 (laut anderen Quellen gar 22) entführten Maschinen gesprochen worden war („Is this exercise or real world?“). Der an diesem Tag zuständige Oberkommandierende des NORAD, General Ralph Eberhart, war längere Zeit nicht erreichbar und Vizepräsident Dick Cheney gab den Abschussbefehl erst, nachdem es bereits zu spät war und die angeblichen Terrorflugzeuge ihre Ziele erreicht hätten während die wenigen aufgestiegenen Abfangjäger auf das offene Meer hinausflogen wo die Angreifer normalerweise verortet werden. Präsident W. Bush saß zu diesem Zeitpunkt in Saratosa, Florida in einer Grundschule und las den Kindern aus einem Buch („The pet goat“) vor.

In diesem „kreativen Chaos” konnte also die modernste Luftverteidigung der Welt ausgetrickst und die größte Militärmacht bloßgestellt werden. Senator Mark Dayton sagte 2004 nach einem Hearing: „This country and its citizens were completely undefended for 109 minutes on 9/11“! Trotzdem wurden General Eberhart und General Richard Myers, welcher an diesem Tag Generalstabschef Henry Shelton vertrat, sowie einige andere Verantwortliche nach 9/11 befördert, was nicht gerade für die vielgerühmte Professionalität der US-Armee spricht, außer man geht davon aus, dass das Pentagon selber in die Ereignisse involviert war und das kolossale „Versagen“ der Luftwaffe Teil des Planes war. Jedenfalls übernahm General Myers am 1.10.2001 definitiv den Vorsitz über die vereinigten Stäbe und war maßgeblich an der Planung der nachfolgenden Kriege in Afghanistan und dem Irak beteiligt.

Die Passagiere und die angeblichen Hijacker

Fragen warfen von Anfang an auch die präsentierten Listen der Passagiere, die sich in den 4 angeblich entführten Flugzeugen befanden, auf. Zum einen waren die Maschinen nur zu gut 30% besetzt, die Identität vieler Passagiere blieb unklar und die 19 angeblichen Entführer fehlten völlig darauf! Laut Jim Fetzer, em. Prof. für Wissenschaftstheorie der Universität Minnesota, erschienen die beiden Flüge von American Airlines an diesem Tag auf keinem Flugplan („not scheduled“) während die beiden Flugzeuge von United Airlines noch bis Herbst 2005 im Dienst waren! Über den Verbleib der Passagiere, nachdem diese Flugzeuge wahrscheinlich weit im Westen in Ohio und Indiana auf Militärbasen gelandet wurden (siehe dazu die Nachforschungen der ehemaligen Flugbegleiterin Rebeka Roth die mehrere Bücher schrieb), kann nur spekuliert werden. Klar ist, dass die Telefonanrufe verschiedener Passagiere an Angehörige kaum aus den Flugzeugen erfolgt sind, da sich diese zur fraglichen Zeit laut den Fluglotsen noch in großer Höhe befanden und Handys damals nur bis in rund einen Kilometer Höhe die Verbindung herstellen konnten. Auch fehlten laut den Angehörigen typische Hintergrundgeräusche wie sie aus Flugkabinen bekannt sind. Nachdem Todd Beamer von „Flight 93“ (UA93) über die angebliche Entführung der Maschine und den geplanten Angriff beherzter Passagiere auf die Terroristen berichtet hatte („lets roll“), wurde es laut der Airphone Operatorin Lisa Jefferson still (kein Kampflärm) und die Verbindung blieb rund eine Stunde offen bis ihr von Beamten mitgeteilt wurde, dass das Flugzeug in der Nähe von Shanksville abgestürzt sei und sie den Hörer wieder auflegte.

 


Präsident Bush erfährt von den Anschlägen vom 11. September. (Foto: Wikipedia, Lizenz: Public Domain)

 

Aus dieser phantastischen und unglaubwürdigen Geschichte hat Hollywood einen spannenden Thriller („Flight 93“) gedreht, der in den Kinos Millionen Dollar einspielte! Dass es sich auch bei den Telefongesprächen mit Angehörigen um plumpe Inszenierungen gehandelt haben muss, wird durch den auf dem Telefonbeantworter ihres Mannes am Ende der wie auswendig gelernten Durchsage kaum hörbaren Zusatz „It‘s a frame“ der Flugbegleiterin CeeCee Lyles klar. Es scheint, als seinen diese Passagiere von jemandem zu ihren Aussagen genötigt worden, welche natürlich die offizielle Version der von Terroristen mit Teppichmessern entführten Verkehrsflugzeuge stützen sollten. Dabei sind gerade die der Weltöffentlichkeit präsentierten 19 angeblichen Entführer höchst fragwürdige wenn nicht sogar lächerliche Figuren, sofern deren Identität überhaupt ermittelt werden konnte. Da ist einmal der „Anführer“ Mohammed Atta, welcher laut offizieller Darstellung das erste Flugzeug (AA11) in den Nordturm geflogen haben soll (davon gibt es bekanntlich nur die verschwommenen Aufnahmen der Naudet-Brüder) und der angeblich in einer Hamburger Islamistenzelle lebte und erst wenige Wochen vor den Anschlägen in die USA übersiedelt sei. In Wirklichkeit lebten er und einige andere der beschuldigten Attentäter während Jahren in Florida, unter anderem in der Stadt Venice wo sie regelmäßig in Nightclubs (z.B. im „Area 51“) verkehrten. Auch ein Aufenthalt in Las Vegas ist bezeugt und Mohammed Atta lebte zeitweise mit der blonden (manchmal auch pinkfarbenen) amerikanischen Stripperin Amanda Keller zusammen. Laut ihren Aussagen in einem Fernsehbericht des bekannten investigativen Journalisten Daniel Hopsicker [17] hatten er und seine Kollegen immer viel Geld und fielen besonders durch ihren großen Alkohol- und Drogenkonsum auf, was nicht gerade dem Bild von fundamentalistischen Salafisten entspricht die bereit sind für die Sache Allahs Selbstmord zu begehen. Mohammed Atta, Ziad Jarrah und Marwan al-Shehhi nahmen in Florida Flugunterricht auf einmotorigen Maschinen (u.a. in der Flugschule „Huffman Aviation“) wo sie ihren Fluglehrern durch ihr unregelmäßiges Erscheinen, Disziplinlosigkeit und Unfähigkeit (was ihre Flugkünste betrifft) auffielen. Wenige Tage vor den Anschlägen fuhren Mohammed Atta und Abdul Aziz al-Omari (das FBI beschuldigte zuerst Abdul Rahman al-Omari, der ebenfalls in Vero Beach gelebt hatte, weil dieser sich aber Tage nach 9/11 im amerikanischen Konsulat in Dschidda, Saudi-Arabien meldete musste er natürlich ersetzt werden) mit dem Auto nach Maine und von dort nach Portland, wo sie die Nacht vor 9/11 in einem Nightclub verbrachten und dann früh morgens mit dem Flugzeug nach Boston flogen, wo sie nur eine halbe Stunde vor dem Start der angeblich von ihnen entführten Maschine landeten. Laut offizieller Version blieb dort glücklicherweise das Gepäck von Mohammed Atta hängen, in dem sich natürlich der obligate Koran, ein Handbuch über Flugsimulatoren und ein Testament an die „ungläubige“ Nachwelt befanden (weshalb denn ein Islamist ein solches Testament auf eine zerstörerische Selbstmordmission mitnehmen soll wurde nie genau erläutert). Die bekannten Videoaufnahmen, in denen Mohammed Atta und seine Komplizen beim Einstieg in die Flugzeuge zu sehen sind, stammen nicht vom Flughafen Boston sondern vom Flughafen Portland.

 


Mohamed Atta al-Sayed, ein Ägypter, der die Anschläge vom 11. September anführte. Bild aus seinem Florida-Führerschein. Es erschien kurz nach den Anschlägen auf der Website des FBI. (Foto: Wikipedia, Lizenz: Public Domain)

 

Ähnliche Aufnahmen gibt es auch von den anderen Flughäfen, Washington und Newark, wo die anderen Entführer die betreffenden Maschinen bestiegen haben sollen (so auch Ziad Jarrah, der „Todespilot” von „Flight 93“, dessen Cousin Ali im Libanon im Gefängnis saß weil er dort jahrelang für Israel spionierte), obschon sie, wie bereits erwähnt, nie auf den später präsentierten Passagierlisten standen. Nach den Anschlägen konnten Reporter von BBC und Aljazeera wenigstens 7 der 19 innert 36 Stunden von der Bush-Administration beschuldigten Attentäter ausfindig machen: 3 davon waren Piloten der „Royal Saudi Airline“, einer arbeitete als Ingenieur in einer Ölraffinerie des Landes, einer bei einer Telecomfirma in Riad und 2 weitere lebten in Marokko, wo einer davon, Walid al-Shehri, Tage nach 9/11 in Casablanca eine Pressekonferenz gab und seine Unschuld bzw. diejenige seines Bruders Wail beteuerte! Sie waren noch alle bei bester Gesundheit und erhielten teilweise offizielle Entschuldigungen der US-Botschaften in ihrem Land für ihr Erscheinen auf der Liste der angeblichen Terroristen nachdem sie sich bei den Vertretungen beschwert hatten. Und auch Mohammed Atta soll laut einem Interview mit AP am 18.9.2001 seinem Vater in Kairo kurz nach den Anschlägen telefoniert und ihm versichert haben, dass es ihm gut gehe.

Die Rolle israelischer und anderer Geheimdienste

Ein weiterer Punkt ist die Rolle der Israelis an jenem Tag. So gab es schon früh Gerüchte, wonach jüdische Mitarbeiter, welche normalerweise in den Twintower arbeiteten, rund 2 Stunden vor den Anschlägen durch eine SMS, die von der israelischen Firma „Odigo“ versandt wurde, gewarnt und die Anschläge auf die Minute genau auf 8:46 angekündigt worden seien [18]. Tatsache ist, dass an 9/11 und auch noch später zahlreiche Israelis verhaftet wurden die offenbar mit dem israelischen Geheimdienst Mossad in Verbindung standen. Dies bestätigte damals sogar Colin Powell auf Fox News. So beobachtete an jenem Morgen eine aufmerksame Frau in New Jersey wie um 8 Uhr früh ein weißer Van vorfuhr und 5 Männer ausstiegen welche sich auf der Parkterrasse vor ihrem Haus mit Sicht auf die Twintower bereitstellten. Als der Nordturm rund 45 Minuten später im 95. Stockwerk explodierte, sollen die Männer sich riesig gefreut haben und sogar zu tanzen angefangen haben (Fernsehmoderator Dan Rather: „They jumped for joy“)! Weil der Frau dieses Verhalten sehr seltsam erschien, verständigte sie die Polizei, welche die Verdächtigen Stunden später auf einem Highway stellte und verhaftete. Polizeioffizier Scott de Carla gegenüber erklärten sie: „We are Israelis, we are not your problem. The problem are the Palestinians …“. Es handelte sich tatsächlich um israelische Staatsbürger (2 davon waren der „Counterintelligence“ bereits als Mossad-Agenten bekannt), die Wochen später von den amerikanischen Behörden abgeschoben wurden und die danach in einer israelischen Talkshow („Inside Israel“) im November 2001 zugaben, von dem Ereignis gewusst zu haben und es daher „dokumentieren“ wollten (sie machten laut FBI 76 Fotos, eines davon soll Sivan Kurzberg mit erhobenem Feuerzeug vor den im Hintergrund schwelenden WTC-Trümmern zeigen). Ferner wurde ein weiterer weißer Van an jenem Tag durch eine aufmerksame Polizeistreife gestellt, der Richtung „George Washington“-Bridge unterwegs war, die bekanntlich New Jersey mit New York verbindet. In dem weißen Truck, welcher der israelischen Firma „Urban Moving Systems“ gehörte (die Firma wurde vom Israeli Dominik Suter, geboren 1970 in Tel Aviv, gegründet), fand man mehrere Tonnen (!) Sprengstoff die laut Medienberichten (CBS) genügt hätten um die gesamte Brücke (Länge: 1‘451 Meter) zu sprengen und die beiden verhafteten Männer stellten sich ebenfalls als israelische Staatsbürger heraus. Auch sie wurden später diskret nach Israel abgeschoben (auf Anweisung des israelisch-amerikanischen Doppelbürgers Michael Chertoff von der „Homeland Security“). Über diese Fälle wurde im amerikanischen Fernsehsender ABC im Juni 2002 ausführlich berichtet und die Geschichte ist unter dem Begriff „The dancing Israelis“ bekannt geworden [19]. Dass der israelische Geheimdienst über die bevorstehenden Ereignisse informiert war, hat der ehemalige Mossad-Agent Juval Aviv, der heute in den USA eine private Sicherheitsfirma betreibt, öffentlich zugegeben. Die israelischen Behörden hätten den Amerikanern „specific informations“ über einen bevorstehenden Angriff gegeben, indem Flugzeuge als fliegende Bomben verwendet würden. Auch bei den amerikanischen Geheimdiensten und beim FBI scheint man von dem angeblich völlig überraschenden “Terrorangriff” durch islamistische Fanatiker seit Wochen gewusst zu haben. Jedenfalls legen dies öffentliche Aussagen der ehemaligen CIA-Agentin Susan Lindauer (sie wurde verhaftet und monatelang auf einem Luftwaffenstützpunkt festgehalten und hatte danach 10 Jahre Redeverbot) sowie der Übersetzerin beim Washingtoner FBI, Sibel Edmonds, nahe und selbst der viel geschmähte Putin soll seinen Geheimdienst angewiesen haben, den Amerikanern eine Warnung zukommen zu lassen. Der damalige pakistanische Geheimdienstchef, General Mahmud Ahmed, war eine Woche vor den Anschlägen beim CIA-Chef George Tenet, zudem soll der ISI kurz vor 9/11 Mohammed Atta rund 100‘000 Dollar überwiesen haben, [20] und auch der saudi arabische Botschafter in den USA, Prinz Bandar Ibn Sultan (so gut befreundet mit George W. Bush, dass man ihn “Bandar-Bush” nannte) ließ über ein Ehepaar in Kalifornien eine größere Summe an weitere „Attentäter“ in Florida bzw. in San Diego und L.A. zukommen.

 

 


Präsident George W. Bush trifft sich mit dem saudi-arabischen Botschafter Prinz Bandar bin Sultan auf der Bush Ranch in Crawford, Texas. (Foto: Wikipedia, Lizenz: Public Domain)

 

Wer plante das Verbrechen und wer profitierte davon

Diese Vorgänge sind natürlich einigermaßen verwirrend und haben die Polemik über „Verschwörungstheorien“ rund um 9/11 befördert. Gerade die (wahrscheinliche) Beteiligung Israels an der 9/11 -Inszenierung hat immer wieder den Vorwurf von „antisemitischen Theorien“ aufgebracht dem man in der Sendung „Einstein“ mit den erwähnten „Protokolle der Weisen von Zion“, einem bekannten antisemitischen Machwerk vom Ende des 19. Jahrhundert, gerecht wurde. Dass gerade die Israelis immer wieder mit den Ereignissen von 9/11 in Verbindung gebracht werden, hat aber auch mit verschiedenen Äußerungen des amtierenden israelischen Regierungschef Netanyahu vor und nach 9/11 zu tun. So erklärte Netanyahu 2 Tage nach 9/11 auf NBC, er hätte in seinem 1995 veröffentlichten Buch „Fighting terrorism“ geschrieben, dass wenn der Westen sich nicht endlich der Gefahr, welche vom militanten Islam drohe, bewusst werde und gegen die Länder und Regime vorgehe, die solche Terroristen beherbergten (gemeint waren vor allem Irak und Iran), so würden die Twintower herunterkommen („militant islam will bring down the WTC“)! Und diesmal würde es nicht mit einer Autobombe wie 1993 geschehen sondern mit einer Nuklearbombe („by a nuclear bomb“).

Dann fügte er hinzu: „Now, it wasn‘t a nuclear bomb but a 350 ton conventional bomb (?)“! In einer Anhörung zum bevorstehenden Irakkrieg vor einem Kongressausschuss 2002 [21] vertrat er gegenüber dem Abgeordneten aus Massachusetts, John Tierney, auch die Meinung, dass ein so „großartiges“ Land wie die USA mit seinen enormen Fähigkeiten manchmal regelrecht „in den Krieg gebombt“ werden müsse („sometimes they have to be bombed into war“) wie es mit Pearl Harbor gewesen sei, denn Demokratien würden nicht leicht(fertig) in den Krieg gehen („don‘t go easily into war“). Laut dem amerikanischen Investigativjournalisten Christopher Bollyn, der in den ganzen USA Vorträge über 9/11 hält und mehrere Bücher dazu veröffentlicht hat, gehen die 9/11-Anschläge auf ursprüngliche Planungen der israelischen Geheimdienste zurück die schon Ende der 70er Jahre entstanden seien (daher wohl die Sache mit dem Plattencover von „Supertramp“ in der „Einstein“-Sendung). 1973 erschien auch ein Thriller von Peter Van Greenaway mit dem Titel „The Medusa touch“, in welchem ein Verkehrsflugzeug durch Telekinese in ein großes Bürogebäude von „Pan Am“ gesteuert wird. Die Geschichte wurde 1978 vom israelisch-amerikanischen Produzenten Arnon Milchan (der auch für den israelischen Geheimdienst „Lakam” arbeitete und wichtige Komponenten für das Atomwaffenprogramm Israels beschafft haben soll) verfilmt und lief damals in den Kinos (mit Richard Burton in der Hauptrolle). Der im Film gezeigte Flugzeugeinschlag in das Gebäude ist dabei weit realistischer dargestellt als die TV-Aufnahmen von 9/11, da Hollywood damals noch mit realen, physischen Modellen arbeitete. Im März 2001 wurde auf Fox -TV eine Episode der Serie „The lone gunmen“ ausgestrahlt, in welcher Terroristen (es handelt sich in Wahrheit um Verschwörer aus der Regierung) versuchen ein elektronisch gehijacktes Flugzeug ins WTC zu steuern! 13 Millionen Amerikaner sahen den Film und wurden so psychologisch auf 9/11 vorbereitet, so dass die offizielle Version vielen Menschen als absolut realistisch erschien (gleichzeitig glauben viele an eine Beteiligung der Regierung)! Die Idee, einen solchen Anschlag in den USA zu inszenieren, den man dann den Moslems in die Schuhe schiebt um gegen die entsprechenden Länder („axis of evil“) militärisch vorgehen zu können, scheint also schon länger bestanden zu haben. Es handelt sich um eine Strategie, wie von Präsident George W. Bush nach 9/11 öffentlich erklärt, um den ganzen islamischen Raum von Nordafrika bis nach Zentralasien zu „demokratisieren“ bzw. nach westlichen Vorstellungen umzugestalten und alle Regime, welche (vielleicht mit Ausnahme Ägyptens) als Frontstaaten gegenüber Israel betrachtet wurden, zu beseitigen oder die Länder zumindest ins Chaos und Bürgerkrieg zu stürzen [22]. Auch für General Wesley Clark war 9/11 „a policy coup” um den gesamten nahen und mittleren Osten „auf den Kopf zu stellen” („to turn it upside-down and make it under our control”). Bezeichnenderweise erklärte der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak bereits an jenem denkwürdigen 11.9.2001 in London auf BBC, dieser Tag würde den Lauf der Geschichte ändern! Auch beschuldigte er sofort Osama Bin Laden als den Hauptverantwortlichen für die Anschläge, obschon dieser später vom FBI nie wegen 9/11 gesucht wurde (er starb wohl schon bald danach an seinem Nierenleiden), während die Massenmedien eine Verbindung von ihm nicht nur zum Talibanregime sondern später auch zu Saddam Hussein zu konstruieren versuchten. Zudem hätten irakische Agenten in Prag dem angeblichen Attentäter Mohammed Atta Anthrax übergeben, was sich im Nachhinein als Falschinformation eines „befreundeten Geheimdienstes“ herausstellte (Colin Powell entschuldigte sich später gegenüber dem Sender „Aljazeera“ dafür), denn die Wochen nach 9/11 verübten Anthrax-Briefanschläge, unter anderem gegen einige Senatoren wie Oppositionspolitiker Tom Daschle (er bekämpfte den umstrittenen „Patriot Act“ bis zuletzt), wurden laut FBI vom christlichen Fundamentalisten und Israelverehrer Dr. Bruce Ivins vom US Army Medical Research Institute of infectious Deseases verübt, der kurz vor dem Zugriff des FBI Selbstmord beging!

In den Bekennerschreiben der Sendungen, welche mehrere Menschen töteten, hatte er mit plumpen Buchstaben geschrieben: „Death to USA, death to Israel, Allah is Great”.

Erwähnt werden muss hier auch, dass der „Executiv Director“, Philip Zelikow, der mit seinen rund 80 Mitarbeitern für den „9/11 Commission Report“ von 2004 abschließend verantwortlich und über die nationale Sicherheitsberaterin, Condoleeza Rice, mit der Bush-Regierung verbandelt war (von einer „unabhängigen“ Untersuchung kann also nicht die Rede sein), israelisch-amerikanischer Doppelbürger ist und wie Larry Silverstein gute Verbindungen zu Israel hat. Die Kommission wurde übrigens erst auf öffentlichen Druck von der Bush-Regierung Ende 2002 eingesetzt und war laut ihrem Vorsitzenden, dem Gouverneur Thomas Kean, und dem „co-Chair“, dem Abgeordneten Lee Hamilton, von Anfang an zum Scheitern verurteilt („the commission was setup to fail“).

Auch wenn wir von einer Beteiligung israelischer Agenten und auch anderer Geheimdienste beim Geschehen von 9/11 ausgehen müssen, so war es keinesfalls eine alleinige Aktion des Mossad. Die Vorstellung, dass die Bush-Administration nichts von den bevorstehenden Ereignissen gewusst habe und gleichsam ganz Amerika „gehijacked“ wurde, ist lächerlich und unglaubwürdig. Vielmehr müssen wir von einem Verbrechen des amerikanischen Systems („Deep state“) ausgehen, das von langer Hand geplant wurde und nicht nur im (vermeintlichen) Interesse Israels war, welches laut Netanyahu von 9/11 profitiert habe, [23] sondern den strategischen Überlegungen aggressiver Akteure des „American empire” (Chalmers Johnson) entsprang, die in veröffentlichten Strategiepapieren des „Project for the New American Century“ von einem kommenden „katalytischen Ereignis“ ähnlich wie Pearl Harbor sprachen.

 


Benjamin Netanyahu, Premierminister, Staat Israel. (Foto: Chatham House, Flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0)

 

Wenn auch der Vergleich mit Pearl Harbor oder dem Reichstagsbrand meiner Ansicht nach historisch nicht passend ist, so hat 9/11 doch zu einer Reihe von Kriegen und neuen Spannungen weltweit geführt, welche sich nicht nur auf die 7 von General Wesley Clark in seinem (oft erwähnten) Interview von 2007 in Amy Goodmans Sendung „Democracy now“ genannten Länder (Irak, Libyen, Sudan, Somalia, Syrien, Libanon und Iran) beschränken, sondern längst auch Russland, China, Nordkorea, Venezuela, Jemen u.a. betreffen und uns einen neuen, kalten Krieg mit massiven Rüstungssteigerungen sowie einen endlos andauernden „War on Terror“ bescherten, in dem mit Drohnenangriffen ständig internationales Recht verletzt wird. Dies scheint nicht nur im Interesse gewisser Israel-Lobbyisten zu sein, welche an 9/11 mit Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, seinem Stellvertreter Paul Wolfowitz und dem Pentagonberater Richard Pearl, die ebenfalls alle israelisch-amerikanische Doppelbürger sind, und der bekannten AIPAC im amerikanischen System fest vertreten waren und mit Donald Trump und seinem Schwiegersohn, Jared Kushner, auch heute noch sind, sondern auch der Hardliner im Pentagon und der Rüstungs- und Rohstoffkonzerne, welche immer von hohen Rüstungsbudgets und Ressourcenkriegen profitieren (dies ist auch die These von Dr. Ganser). So ist nicht nur der mittlere Osten (Irak, Iran, Golfstaaten) als wichtigster Öl- und Gaslieferant für die westliche Wirtschaft von enormer Bedeutung sondern auch Afghanistan mit seinen großen Vorräten an Metallen wie Lithium sowie als Opiumlieferant, an dessen weltweitem Vertrieb Geheimdienste wie die CIA und deren politische Klientel Milliarden Dollar verdienen sollen [24]. Nicht umsonst fanden die Anschläge von 9/11, die meiner Ansicht nach im Pentagon geplant wurden, an jenem Tag statt. Denn dies ist bekanntlich der Geburtstag des Pentagons (erster Spatenstich zum heutigen Pentagongebäude war der 11.9.1941) und seither konnte das amerikanische Militär manche Mission in die Tat umsetzen. Und, natürlich, 911 ist in den USA die landesweite Notrufnummer, denn der Anschlag war laut Netanyahu „a wake-up call from hell” [25]!

Die politischen Folgen des Verbrechens

Die Ereignisse von 9/11 waren, wie Ace Baker alias Alexander Collin in seinem monumentalen Werk „9/11 – The Great American Psyopera“ sagte, „bizarre and unprecedented“. Noch nie hat es in Friedenszeiten ein solches Verbrechen von diesem Ausmaß gegeben, welches von einer Regierung und seinen Institutionen an seiner eigenen Bevölkerung verübt wurde nur um eine ganze Nation in endlose und teilweise undeklarierte Kriege zu treiben und ein neues Feindbild zu schaffen, nachdem man das Alte, den Kommunismus, (leider) totgerüstet hatte. Noch heute sterben auch in den USA Menschen an den Spätfolgen durch die toxische und teilweise radioaktive Staubwolke die sich über ganz Manhattan verbreitete und von den New Yorker Gesundheitsbehörden als unbedenklich eingestuft wurde („air is safe to breath“). Der Blutzoll, den andere Völker bisher dafür zahlen mussten, ist noch weit höher. Das Geschehene erscheint teilweise immer noch so surreal, dass es für viele „normale“ Bürger schlicht unvorstellbar ist, dass 9/11 ein „inside job“ war und sie akzeptieren daher dankbar die von den Massenmedien bis heute verbreiteten Erklärungen zu den von der „9/11 Truth“-Bewegung vorgebrachten Argumenten als blosse „Verschwörungstheorien“. Dabei erscheint die offizielle Geschichte von 9/11 bei genauerer Betrachtung wie eine moderne Version von „Ali Baba und die 40 Räuber“, einem orientalischen Märchen aus „Tausendundeine Nacht“. Wie es möglich war, dass Millionen Menschen, die sich gerne als Zeitgenossen einer modernen, aufgeklärten Gesellschaft verstehen, auf eine billige, medial inszenierte Propagandageschichte hereinfielen (dies vom „Fußvolk“ bis zum Hochschulprofessor) ist eine der großen Fragen von 9/11 die in Zukunft diskutiert werden muss. In der amerikanischen Dokumentation „The demolition of truth – psychologists examine 9/11“, die am 25.8.2016 im Colorado Public Television ausgestrahlt und auf youtube aufgeschaltet wurde, äußern sich verschiedene Psychologen, die Genetikerin und Evolutionsforscherin Lynn Margulis (2011 leider verstorben) und der Theologe und Religionswissenschaftler Prof. David Ray Griffin über die psychologischen und gesellschaftlichen Folgen des 9/11 -Verbrechens (mit dem Physiker David Chandler als Studiogast). Denn unter der Oberfläche gärt es bereits seit vielen Jahren. Durch Internet und Bücher verbreiten sich alternative Darstellungen und führen zu einem generellen Misstrauen gegenüber den Massenmedien und dem westlichen Demokratiemodell. Die langfristigen Folgen des 9/11 – Verbrechens werden meiner Ansicht nach verheerend sein, gerade weil es bis heute ungesühnt ist und noch kein Einziger der wirklichen Verantwortlichen auch nur eine Anklage fürchten muss. Die angespannte und gespaltene Situation in der US-amerikanischen Bevölkerung ist daher symptomatisch. Denn dort haben alternative Theorien zu den Ereignissen an diesem schrecklichen Tag viel mehr Zustimmung gefunden als bei uns und das Misstrauen gegenüber der Regierung und deren Institutionen, welches bei den Amerikanern seit jeher vorhanden ist, weiter verstärkt. So wurde der 3 Minuten dauernde Ausschnitt aus Dylan Averys Werk „Loose change“ von 2005 bzw. 2006 (laut „Vanity Fair“ der erste Internet „blockbuster“) mit den seltsamen, nur in Zeitlupe sichtbaren Lichtblitzen der in die Twintower fliegenden, virtuellen Flugzeuge bereits von weit über 48 Millionen (!) Menschen gesehen [26]. Niemals werden die US-Bürger bereit sein, ihre privaten Waffen abzugeben, solange sie daran glauben müssen, dass in Washington und im Pentagon Verbrecher und Verräter an der Macht sind welche Tausende von Bürger auf teilweise diabolische Weise ermordeten und mit „detention camps“ und martialisch aufgerüsteter Polizei die Bevölkerung in Schach halten.

Massaker an Schulen und möglicherweise inszenierte Vorkommnisse wie das „Las Vegas shooting“ (wo es offenbar mehrere Schützen gab) vergrößern die Unsicherheit und führen zu einer Stärkung der extremen Rechten und den Zulauf zu Milizen zum Selbstschutz im ganzen Land (z.B. die “Oath keepers” mit rund 27’000 Mann).

Selbst auf institutioneller Ebene scheint sich langsam etwas zu bewegen. So wurde am 11.9.2017 im „National Press Club“ in Washington von Bob McIlvaine, der an 9/11 seinen Sohn Bobby verlor dem durch die Explosionen in der Lobby des Nordturmes ein Arm abgerissen und das Gesicht durch herumfliegende Glassplitter bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet wurde (Vater McIlvaine durfte 2006 den Autopsiebericht einsehen) ein Antrag auf eine Neuuntersuchung der Ereignisse durch den Kongress vorgestellt, der später unter Anteilnahme vieler Angehöriger von Opfern an alle Abgeordneten verteilt und in den USA unter dem Begriff “Bobby McIlvaine WTC Investigation Act” bekannt wurde. Dazu soll eine „Grand Jury“ eingerichtet werden für die das „Lawyers Committee for 9/11 Inquiry“ bereits hinarbeitet. Zudem hat der ehemalige Gouverneur von Florida und bis 2005 Vorsitzender des „Senate Intelligence Committee“, Senator Bob Graham, auf die nachträgliche Veröffentlichung von 28 Seiten gedrängt, welche auf Anweisung der Regierung Bush Ende 2002 aus einem Bericht der “Joint investigation” herausgestrichen bzw. zensuriert wurden in denen es um die Finanzierung der Anschläge durch saudische Regierungs- und Geheimdienstmitglieder geht, und spricht diesbezüglich von einer “aggressive deception” seitens der Regierung welche die Glaubwürdigkeit der amerikanischen Republik untergrabe!

Auch für Israel dürfte 9/11 langfristig zu einem „Blowback“ werden, denn auch in den USA sind immer mehr Menschen überzeugt, dass die Israelis und weniger die Araber für die Anschläge mitverantwortlich sind, so wie 1967 das Aufklärungsschiff „USS Liberty“ erwiesenermaßen und laut Überlebenden mit Absicht von israelischen Kampfjets und Torpedobooten angegriffen und beinahe versenkt wurde (was man den Ägyptern anlasten wollte).

 


Das elektronische Aufklärungsschiff USS Liberty (AGTR-5) der US Navy dreht sich, während es am 8. Juni 1967 von israelischen Motortorpedobooten angegriffen wird, vor der Sinai-Halbinsel. (Foto: Wikipedia / U.S. Navy photo USN 1123754, Lizenz: Public Domain)

 

„False flag“-Operationen und Täuschung gehören seit jeher zum Standardwerkzeug der Militärs, die auch ein anderes Verhältnis zu Opferzahlen haben als die normalen Bürger, wenn wir z.B. daran denken, dass 2017 über 70‘000 Menschen an einer in den USA grassierenden epidemischen Heroin- und Opioidschwemme starben (rund 200‘000 Tote in 5 Jahren), auch eine Folge des Krieges in Afghanistan das nach dem Sturz der Taliban 2001 wieder zum größten Opiumproduzenten der Welt aufstieg (wie mir persönlich von Dr. Shams, dem ehemaligen Wirtschaftsminister Afghanistans erklärt wurde, wird mit dem jährlich in Afghanistan angebauten Opium weltweit 200-300 Milliarden Dollar (!) „erwirtschaftet“) und täglich begehen rund 20 amerikanische Militärveteranen Selbstmord. Sollte sich aber eine Beteiligung der politischen und militärischen Elite Israels bei Planung und Ausführung von 9/11 erweisen, so prophezeit Dr. Alan Sabrosky, ehemaliger Direktor für strategische Studien am US Army War College und Veteran des US Marine Corps aus Pittsburgh, die völlige Vernichtung Israels durch die Amerikaner [27]. Wenn ich auch nicht an dieses Szenario glaube, so wären die Konsequenzen für die zukünftigen Beziehungen zwischen Israel und seinem größten Unterstützer USA doch gewaltig. Vielleicht gerade deshalb hat Präsident Donald Trump, der seine ursprünglichen Aussagen zur Zerstörung der Twintower nur ganze 2 Tage nach 9/11 auf Fox-TV revidierte und auf die offizielle Version einschwenkte, Israel seine bedingungslose Unterstützung versichert und unterhält zu Netanyahu gute Beziehungen (was bei Obama eher nicht der Fall war). Damit bleibt auch der Palästinakonflikt ein Dauerbrenner, [28] ebenso wie die permanenten Spannungen mit dem Iran.

Schlusswort

Ich hoffe, Sie mit meinen Ausführungen nicht gelangweilt sondern zur weiteren Beschäftigung mit 9/11 angeregt zu haben, denn dieses interessante und keineswegs „gegessene“ Thema (Schawinski) sollte breit diskutiert und nicht weiter tabuisiert werden. Der große Erfolg der Veranstaltungen von Dr. Ganser gerade in Deutschland und Österreich zeigt, dass die Menschen die Wahrheit über das Weltgeschehen wissen wollen. Die mit dem zynischen Verbrechen begründeten Kriege und Interventionen haben bekanntlich auch zu riesigen Flüchtlingsströmen und weiteren (möglicherweise inszenierten) Anschlägen geführt, deren Bewältigung aber ausschließlich den Europäern überlassen wird. Bei keinem anderen Ereignis der jüngeren Geschichte scheinen Fiktion, Lüge und Realität so ineinander überzugehen wie hier, so dass noch immer nicht alle Details wirklich geklärt sind. Falls Sie sachliche Unstimmigkeiten in meiner Darstellung gefunden haben, die aus diesem Grund nicht den Anspruch auf endgültige Gewissheit hat, bin ich für entsprechende Klarstellungen dankbar. Über meine politischen Schlussfolgerungen zu dem Jahrhundertereignis („The deception that changed the world“) lässt sich natürlich streiten wie es in Dokratien und Rechtsstaaten eigentlich auch sein sollte.

Quellen:

[1] die seit 2016 von Oliver Bommer im „Peace press“ Verlag auch auf Deutsch herausgegeben werden.
[2] Auf YouTube teilweise auch auf Deutsch aufrufbar.
[3] Eine vergleichbare Sendung gab es bereits am 27.9.2016 in der Reihe „Quarks & Co.“ auf WDR.
[4] Siehe dazu die Dokumentation „9/11 Mysteries“ von Sophia Smallstorm von 2006 die 2007 in deutscher Übersetzung auch auf ORF1 gesendet wurde – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Sendung des ZDF von 2007 welche die offizielle Version stützt, und wohl als propagandistische Antwort darauf gedacht war.
[5] Siehe dazu seine DVD „The physics of 9/11“.
[6] So der ehemalige Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Andreas von Bülow in seinem Buch „Die CIA und der 11.9.“ von 2003.
[7] Das auf YouTube auch in deutscher Übersetzung existiert.
[8] Siehe die 2015 erschienene und gut dokumentierte Broschüre „Beyond misinformation“ die 2016 von der Schweizer Untergruppe von AE9/11 Truth unter dem Titel „Jenseits der Täuschung“ auch auf Deutsch herausgegeben wurde.
[9] ] Neben dem Beitrag im deutschen Nexus-Magazin Nr. 31.
[10] Dokumentiert in Dr. Judy Woods ausgezeichnetem Buch „Where did the towers go?“.
[11] So der investigative amerikanische Journalist Christopher Bollyn in seinem Buch „Solving 9/11“.
[12] Siehe dazu die Studie aus dem Jahr 2011 von Prof. Marc Chesney vom Institut for Banking and Finance an der Universität Zürich.
[13] Die Rede wurde von „Nadlan City“ auf YouTube veröffentlicht.
[14] Siehe dazu die WDR-Sendung „Aktenzeichen 9/11- ungelöst“ von Gerhard Wischnewski und Alois Brunner, die 2003 nur ein einziges Mal ausgestrahlt werden durfte und eine unerwartet hohe Einschaltquote erzielte.
[15] Siehe dazu die italienische Dokumentation „Zero – an investigation into 9/11“ von 2008 mit dem mittlerweile verstorbenen Nobelpreisträger Dario Fo, die 2009 in deutscher Übersetzung auch auf ORF2 gesendet wurde.
[16] Siehe ihr Vortrag „Behind the smoke curtain“ vom 12.1.2013 in der Stadthalle von Seattle.
[17] Siehe auch sein Buch „Welcome to Terrorland“.
[18] „Haaretz“ 26.9.2001.
[19] Siehe dazu auch „The Corbett Report“.
[20] „Times of India“ 9.10.2001.
[21] Siehe C-Span: Israeli Perspective on Conflict with Iraq.
[22] Siehe dazu das Buch von Christopher Bollyn „The war on terror – a plot to rule the
middle east“.
[23] „Ma‘ariv“ 16.4.2008.
[24] Siehe dazu das Buch des amerikanischen Historikers Prof. Alfred McCoy ”The politics of heroin” welches 2016 auf Deutsch unter dem Titel „Die CIA und das Heroin“ erschien.
[25] NBC 13.9.2001
[26] Siehe unter „Here‘s a good 3 min 9/11 Clip worth seeing“.
[27] Siehe das Interview vom 13.7.2011 in „The Autograph“ auf PressTV.
[28] Zu diesem Thema empfehle ich das hoffnungsvolle Buch des ehemaligen israelischen Fallschirmspringers, Sohn eines berühmten Generals und heutigen Friedensaktivisten Miko Peled “The general‘s son”, das 2016 im Verlag “edition 8” in Zürich auch auf Deutsch erschien.

Mediale Vertuschung und die politischen Folgen:

Das 9/11-Verbrechen

Von Marcel Bühler , veröffentlicht am: 15. September 2020, Kategorien: Geopolitik

Dieser Text wurde zuerst am 08.08.2019 auf www.antikrieg.com unter der URL http://antikrieg.com/aktuell/2019_08_08_dasverbrechen.htm veröffentlicht. Lizenz: Marcel Bühler, antikrieg.com, CC BY-NC-ND 4.0

Das National September 11 Memorial and Museum (auch bekannt als 9/11 Memorial oder 9/11 Memorial Museum) ist ein Mahnmal, das an die rund 3000 Opfer der Terroranschläge am 11. September 2001 und des Bombenanschlags von 1993 auf das World Trade Center erinnert. Quelle: https://pixabay.com/de/photos/tragecy-9-11-11-september-wtc-4695667/, Foto: Pixabay / oberaichwald, Lizenz: Pixabay License

Zum Jahrestag eine Zusammenfassung und politische Einschätzung des welthistorischen Ereignisses

Einleitung

Im Gegensatz zur Aussage von Prof. Peter Sloterdjik ist 9/11 keineswegs in seiner welthistorischen Bedeutung gewaltig übertrieben dargestellt worden (er sprach damals von einem „Vorfall in einem amerikanischen Hochhaus“), sondern es handelt sich in Wirklichkeit um ein Jahrhundertereignis welches unsere Welt entscheidend verändert hat und in Zukunft wohl Generationen von Historikern, Philosophen, Psychologen und Medienfachleuten Anlass zu wissenschaftlichen Arbeiten und politischen Analysen geben wird.

Die medialen Darstellungen und der Begriff Verschwörungstheorien

Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit 9/11, wobei mein Interesse an dem Ereignis anfangs eher gering war, trotz der damaligen enormen Medienpräsenz. Mittlerweile hat sich besonders in den USA aber einiges getan und viele Details und offene Fragen zu den Vorkommnissen an jenem denkwürdigen Tag sind in Buchform oder als Dokumentation im Internet veröffentlicht worden die bis heute von unseren Massenmedien nicht thematisiert oder pauschal ins Reich von „Verschwörungstheorien“ und Spekulationen verwiesen werden. Erwähnen möchte ich hier besonders die Bücher des renommierten Theologen und Religionswissenschaftlers Prof. David Ray Griffin [1], unter anderem sein Bestseller „9/11 – the New Pearl Harbor“ von 2004 bzw. „9/11 – the New Pearl Harbor – Revisited“ von 2008, nach dem eine gleichnamige rund 5 Stunden lange Dokumentation des italienischen Filmemachers Massimo Mazzucco entstanden ist [2].

 


David Ray Griffin in Nagoya, Japan. (Foto: Wikimedia / 911conspiracy, Lizenz: CC BY 2.0)

 

Der Begriff „Verschwörungstheorien“ ist, wie vom Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser (dessen Vorträge und Bücher ich ebenso schätze) anlässlich der berüchtigten „Arena“-Diskussion vom 25.2.2017 auf SRF1 angemerkt wurde, nicht nur ungeeignet um die Ereignisse des 11.9.2001 zu diskutieren, sondern stellt meiner Ansicht nach eine propagandistische Gegenstrategie derjenigen Leute dar die aus verschiedenen Gründen kein Interesse an der Aufklärung des monströsen Verbrechens haben und welche die Öffentlichkeit weiter an die offizielle Lügenversion glauben lassen wollen wie sie damals von unseren Massenmedien und dem „9/11 -Commission Report“ vom August 2004 sowie den später veröffentlichten NIST-Publikationen verbreitet wurde. So widmete der Schweizer Fernsehjournalist und Moderator Roger Schawinski in seinem im Frühjahr 2018 erschienenen Buch „Verschwörung“, in dem er einmal mehr mit eben solchen „Verschwörungstheoretikern“ wie Dr. Ganser abrechnet, 9/11 ein eigenes Kapitel ohne allerdings auf die verschiedenen Kritikpunkte an der offiziellen Darstellung wirklich einzugehen. Im Buch „Verschwörungstheorien – eine Frage der Perspektive“ von Ingo Leipner und Joachim Stall vom Frühjahr 2019 wird in der Einleitung zwar behauptet, man würde „Verschwörungstheoretiker“ ernst nehmen, auf Seite 85 wird dann aber unumwunden erklärt, man wolle sich nicht auf eine „tiefere Auseinandersetzung, wie einzelne Geschehnisse an diesem Tag zu bewerten seinen“ einlassen (Frage nach den Inhalten) sondern stattdessen am Beispiel des Vortrages „Medial vermittelte Feindbilder und die Terroranschläge vom 11.9.2001“ von Dr. Ganser, den er am 15.12.2014 an der Uni Tübingen hielt, zeigen, wie diese Inhalte präsentiert würden (Frage nach der Form). Selbst in der „Einstein“-Sendung vom 26.1.2017 zum Thema „Anatomie von Verschwörungstheorien“ (laut eigenem Verständnis ist „Einstein“ ein Wissenschaftsmagazin) konnte man es sich nicht verkneifen, Leugner des Klimawandels, Geschichten über Chemtrails und sogar ein antisemitisches Machwerk wie die berüchtigten „Protokolle der Weisen von Zion“ mit den Kritikern der offiziellen Version der Ereignisse von 9/11 gleichzustellen und das Plattencover von 1978 der LP „Breakfast in America“ der damaligen Erfolgsband „Supertramp“, auf dem Manhattan mit den Twintower zu sehen ist, als angebliche „Vorhersehung“ für das kommende Unheil von 9/11 zu zeigen [3].

Die offizielle Propagandaversion von 9/11 stellt aber in Wirklichkeit selbst eine Verschwörungstheorie dar, welche nicht nur völlig unglaubwürdig, sondern in vielen Punkten wissenschaftlich unhaltbar ist.

Die Zerstörung der Twintower und die Sache mit den Flugzeugen

Wie unter Fachleuten bekannt, ist noch nie eine moderne Stahlkonstruktion alleine durch lokale Brände mit Temperaturen von einigen hundert Grad Celsius komplett zerstört worden (ansonsten gäbe es für solche Gebäude gar keine Baubewilligung). Der „Windsor“-Tower in Madrid brannte am 12.2.2005 mit seinen 32 Etagen während vielen Stunden mit sehr heißen, weißlich-gelben Flammen (d.h. deutlich über 1‘000° Celsius) lichterloh, so dass oberhalb des 21. Stockwerkes, wo das Feuer wegen eines elektrischen Kurzschlusses ausgebrochen war, im Laufe der Nacht Teile des Stahlaußenskelettes kollabierten während der innere Betonkern stehenblieb und sogar noch einen Kran auf dem Dach tragen konnte! Die Temperaturen erreichten in den Twintower nicht einmal annähernd 1‘000° Celsius, was an der rötlich-gelben Farbe der Flammen und dem vielen dunklen Rauch erkennbar ist (man nennt das eine sauerstoffarme oder „schmutzige“ Verbrennung) und die Feuer waren auch nicht flächendeckend. Im Falle des Südturmes konnten Feuerwehrleute der New Yorker Feuerwehr das betroffene 78. Stockwerk erreichen und meldeten über Funk, dass es sich nur um zwei lokale Brandherde handele die man schnell in den Griff bekommen könne [4].

Stahl mit einem Schmelzpunkt von rund 1‘535° Celsius und einer guten Wärmeleitfähigkeit (die Wärme wird also bei lokalen Bränden verteilt) kann auf diese Weise niemals geschmolzen oder in so kurzer Zeit derart geschwächt werden dass ein kompletter, gravitativ bedingter Zusammenbruch erfolgt wie dies in verschiedenen offiziellen Darstellungen immer wieder behauptet wurde (mit der „Pancaketheory“ wonach eine einstürzende Etage die jeweils darunter liegende kaskadenartig mitreißt bzw. später mit der „Pile-drivertheory“ bei der ein ganzer oberer Block von 12–15 Etagen wie im Falle des Nordturmes bzw. von rund 30 Etagen wie beim Südturm durch den ganzen unteren, intakten Bereich des Gebäudes fällt). Diese von den Struktur-Ingenieuren Zdenek Bazant und Jia-Liang Le bzw. dem Chemie-Ingenieur Frank Greening entwickelte Theorie wurde 2017 einmal mehr im renommierten „Europhysics News“ Vol. 48/1 zum Besten gegeben, obwohl schon die präsentierten graphischen Darstellungen des jeweiligen „Einsturzes“ überhaupt nicht dem entsprechen was man auf den Videoaufnahmen beobachten kann, sowohl beim Nordturm wo dieser obere Block zuerst zerstört wird (unter seitlichem Ausstoß von Flammen und dem Verschwinden der Dachkonstruktion mit dem darauf stehenden Fernsehturm) bzw. beim Südturm wo der viel massivere obere Block seitlich um bis zu 23 Grad kippt und eigentlich lateral hätte abstürzen müssen (mit der berühmten Aussichtsplattform auf dem Dach).

Diese Theorie widerspricht nach meiner Auffassung bewährten fundamentalen physikalischen Prinzipien wie dem 3. Newtonschen Bewegungsgesetz („actio et reactio“) wonach ein schwächerer oberer Block nicht einen progressiv stärker werdenden und viel größeren unteren Teil komplett zerstören kann ohne sich nicht vorher selbst aufgelöst zu haben so dass der „Zusammenbruch“ zum Stillstand gekommen wäre (entsprechende Modellversuche wurden in den USA mit verschiedensten Materialien wie Holz, Metall, Beton oder Schnee gemacht). Zudem hat auch das NIST (National Institut for Standards and Technology) in seinen 2005 veröffentlichten Studien (welche nur den Einsturzbeginn erklären sollen) zugegeben, dass die Temperaturen des Stahls in den betroffenen Etagen nie 600° Celsius überschritten (effektiv nachgewiesen wurden gar nur 250° Celsius) da Stahl auch eine sehr hohe Wärmespeicherkapazität hat und deshalb nicht sofort die maximalen Temperaturen der Feuer aufweist. Die Brandherde gingen auch relativ rasch aus oder wanderten weiter nach innen (wo sie wahrscheinlich noch schlechter brannten), wie man an der „Einschlagsstelle“ des Nordturmes sehen kann wo es Aufnahmen einer Frau gibt (es handelte sich vermutlich um die Angestellte Edna Cintron), die sich im 94. Stockwerk links unterhalb der großen Öffnung verzweifelt an einer übriggebliebenen Stahlsäule des Außenskelettes festhielt und auf sich aufmerksam machte (sie starb leider bei der späteren Zerstörung des Gebäudes).

 


Aussichtsplattform des World Trade Centers (Südturm) mit einem Selbstmordzaun. (Foto: Wikimedia / Kodachrome, Lizenz: CC BY-SA 2.0)

 

Bei Untersuchungen der Firma „Underwriters Laboratories“ im Auftrag des NIST sackten die für den Versuch nachgebauten Etagen unter größerer Gewichtsbelastung und höheren Temperaturen nur max. 5–12 cm ab (nach 45 bzw. 100 Minuten) während das NIST für die Twintower mindestens einen Meter postuliert so dass die „absackenden“ Etagen die Stahlsäulen des Außenskelettes an gewissen Stellen eingerissen und so den „Einsturz“ verursacht hätten. Auch der deutsche mathematische Physiker Dr. Ansgar Schneider kommt in seinem 2018 veröffentlichten Buch „Stigmatisierung statt Aufklärung“ zum physikalisch begründeten Schluss, dass es sich bei den Twintower nicht um einen gravitativ bedingten Einsturz gehandelt haben kann und spricht von einer „kontrafaktischen Debatte“ in den Medien. Eine praktisch komplette Zerstörung dieser größten und stabilsten Stahlkonstruktionen ihrer Zeit mit jeweils fast 200‘000 Tonnen Stahl, Beton und Büroinventar (darunter rund 50‘000 Aktenschränke sowie Tausenden von Computern und Speichereinheiten) konnte nur mit gigantischen Energien erreicht werden die von amerikanischen Physikern wie David Chandler [5] auf mehrere Terajoule (Tera = 10¹²) geschätzt werden (zum Vergleich: die Hiroshima-Atombombe setzte rund 56 Terajoule Energie frei)! Dabei mussten die tragenden Elemente, der massive innere Stahlkern und das Stahlaußenskelett, praktisch gleichzeitig zerstört werden denn die rund 110 Etagen waren nur eingehängt und wirkten allenfalls als Verstrebungen!

Auch ist es physikalisch völlig absurd, davon auszugehen, dass angeblich von Terroristen entführte Verkehrsflugzeuge, die im Wesentlichen eine Aluminiumkonstruktion aus 2–3 Millionen Einzelteilen sind, ohne sichtbaren Crash und Zerstörung mit hoher Geschwindigkeit in massive Stahltürme mit einem aus doppelwandigen Stahlsäulen in bester Qualität bestehenden Außenskelett eindringen können („cartoon physics“) oder sich bei einem Absturz am Boden praktisch in Luft auflösen und nur ein qualmendes Loch hinterlassen (wie angeblich geschehen in Shanksville, Pennsylvania), was erstaunlicherweise auch lange Zeit von vielen 9/11-Kritikern übersehen wurde.

 


Der United-Airlines-Flug 93  wurde am 11. September 2001 als eine der vier Maschinen, die für die Terroranschläge in New York und Washington, D.C. benutzt wurden, entführt und stürzte in der Nähe von Shanksville, Pennsylvania ab. (Foto: Wikimedia / U.S. Government, Lizens: Public Domain)

 

So wurde viel über ferngesteuerte, unbemannte Flugzeuge geschrieben [6], von Raketen oder Cruise Missiles geredet (besonders was das Geschehen beim Pentagon betrifft) und die naheliegendste Annahme, nämlich dass die Explosionen durch Bomben im Innern der Gebäude ausgelöst wurden, nicht in Betracht gezogen. Der heutige US-Präsident Donald Trump (in einem Telefoninterview mit Fox-TV noch gleichentags) und verschiedene Augenzeugen vor Ort wie der Fotograph der Zeitung „New York Daily News“, David Handshoe, von dem wir ein gestochen scharfes Bild des im 78. Stockwerk explodierenden Südturmes haben, da er sich zu dem Zeitpunkt genau unterhalb der Fassade befand wo angeblich das 2. Flugzeug (UA 175) einschlug, waren hier die berühmten Ausnahmen („it just blew up“)! Der amerikanische Musiker und Videoexperte Ace Baker alias Alexander Collins hat in seinem 2012 veröffentlichten 8-teiligen Werk „9/11 – The Great American Psyopera“ [7] in Teil 6 und 7 detailliert erklärt, wie die Aufnahmen von den Flugzeugen, die wir damals alle im Fernsehen sahen, mit „Videocomposeting“ künstlich hergestellt und damit Millionen von Menschen weltweit getäuscht wurden und wie uns die Massenmedien die offizielle Lügengeschichte (damals und heute) verkauften. Dabei wurden auch gravierende technische Fehler gemacht, wie in den nur einmal von Fox-TV ausgestrahlten Live-Aufnahmen wo das von rechts in den Südturm fliegende „Terroristenflugzeug“ mit völlig intakter Nase („Pinocchio‘s nose“) auf der anderen Seite des Gebäudes wieder herausschaute, da der über dem „Hackensack“-River in New Jersey befindliche Helikopter mit dem Kameraoperator Kain Simon sich seitlich wegbewegte (wegen des Drehmomentes des Rotors) so dass die „Maske“ (ähnlich wie im „Photoshop“) sich aus dem Turm herausverschob und das virtuell animierte „Flugzeug“ auch auf der anderen Seite kurz sichtbar wurde, was bei einem realen Flugzeug physikalisch natürlich unmöglich ist („bad special effect“). Nur einige wenige angebliche Zeugen behaupteten, überhaupt ein Flugzeug gesehen zu haben wie z.B. der freie Mitarbeiter von Fox-TV, Mark Walsh, der gegenüber einem CNN-Reporter erklärte, er hätte das 2. Flugzeug in den Turm fliegen sehen („coming out from nowhere“) und auf der anderen Seite sei gar ein Triebwerk des Flugzeuges herauskatapultiert worden. Das an der „Murray“-Street aufgefundene, verbeulte Triebwerk, welches heute im „Memorial“-Museum an der „Greenwich “-Street zu sehen ist, stammt laut ex-CIA und Linienpilot John Lear vom Hersteller „General Electric“ während United Airlines für alle seine Boeing-Typen strikt nur Triebwerke von „Pratt & Whitney“ verwende! Auch konnten keine Datenschreiber oder Voicerecorder gesichert werden, dafür aber ein Pass eines der „Entführer“ der auf wundersame Weise das Inferno heil überstand und in einer Seitenstrasse landete! Natürlich wird von offizieller Seite und sogar von vielen 9/11-Kritikern noch immer an den „Flugzeugen“ die angeblich in die Twintower flogen festgehalten, da diese auch bei den Erklärungsversuchen von NIST zum angeblichen Einsturz derTwintower eine wesentliche Voraussetzung sind, da sie enorme Zerstörungen auch am inneren Stahlkern (besonders an den Asbestbeschichtungen) verursacht hätten, zudem sei das viele mitgeführte Kerosin sogar die Liftschächte heruntergeflossen und daher seien sie auch für die berichteten Explosionen in den Untergeschossen und in der Lobby verantwortlich (siehe weiter unten). Dabei waren die Twintower Ende der 60er Jahre laut ihrem Chefkonstrukteur Frank de Martini (der bei dem Ereignis von 9/11 ums Leben kam) speziell auf einen möglichen Flugzeugeinschlag konzipiert worden und das Stahlaußenskelett daher besonders robust so dass sie sogar mehrere Einschläge gleichzeitig verkraftet hätten. Die in der Stadt New York möglichen starken Meeresbrisen und Winterstürme („blizzards“) drückten jeweils mit einem Vielfachen an Kraft auf die oberen Flächen der Türme so dass auch die sich nach oben verjüngenden Stahlsäulen (von rund 10 cm Wanddicke auf Bodenhöhe bis auf 0,8 cm unter dem Dach) des inneren Kerns sehr flexibel sein mussten („like a Christmas tree“). In dem hoch oben im Nordturm sich befindlichen Restaurant konnte man dabei die Schwankungen der ganzen Struktur deutlich spüren!

Was die Zerstörung der Twintower WTC 1 und 2 sowie von Gebäude WTC 7 angeht, so können wir beim jetzigen Wissensstand davon ausgehen, dass die im Jahre 2009 von Prof. Steven Jones (ehemals Physikprofessor an der Brigham Young University in Provo, Utah) und Dr. Niels Harrit (em. Chemieprofessor an der Uni Kopenhagen) vorgelegte Studie, wonach die Gebäude durch einen militärischen Hochbrisanzsprengstoff zerstört wurden, der als „Nanothermit“ (normalerweise ein Eisenoxid-Aluminium-Gemisch) oder „Nanothermat“ (mit Schwefel als Zusatzstoff) bezeichnet wird, am ehesten den Tatsachen entspricht, da ihr Team entsprechende Rückstände (teilweise noch reaktionsfähige rot-graue Plättchen im Nanometerbereich) und sehr viele winzige geschmolzene Eisenkügelchen in 4 verschiedenen Proben des Staubes gefunden hat der sich über ganz Manhattan verbreitete (dazu existiert ein 40-seitiges Dokument auch in deutscher Übersetzung unter dem Titel “Nachweis von reaktionsfähigem thermitischem Material im Staub der WTC-Katastrophe vom 11.9.2001” im Internet). Diese völlig neuen, erst in den 90er Jahren entwickelten und noch immer der militärischen Geheimhaltung unterliegenden Sprengstoffe (es gibt wohl bereits verschiedene Versionen davon), die Eigenschaften von Schmelzmitteln („incendiaries“) und klassischen Sprengstoffen („explosives“) vereinen, werden vermutlich in chemischen Lösungen als winzige Nanopartikel mit erhöhter Reaktionsfähigkeit ausgefällt und mit Silizium zu einem Gel mit einer dickflüssigen Konsistenz verarbeitet, das sich leicht wie eine Farbe auf Stahlträger etc. auftragen lässt. Die Starttemperatur nach dem Trocknen für die exotherme Reaktion ist gegenüber dem klassischen Thermit stark reduziert (auf ca. 430° Celsius). Dieser Erklärung hat sich auch Richard Gage (ein Stararchitekt aus Berkeley, Kalifornien) angeschlossen, der 2006 bekanntlich die Organisation „Architects and Engineers for 9/11 Truth“ gründete, welcher mittlerweile mehr als 3.200 Fachleute aller Richtungen angehören [8].

 


Architekten und Ingenieure für 9/11 Truth Billboard in SLO Anschlagtafel auf Süd-Higuera-Straße in San Luis Obispo, Kalifornien. (Foto: Flickr / Russ Ferriday, Lizenz: CC BY-SA 2.0)

 

Als älterer Physikstudent habe ich mich auch mit der Frage beschäftigt, ob nukleare Reaktionen im Untergrund für die nahezu totale Zerstörung der Gebäude in Frage kommt, wie dies vom Russen Dimitri Khalezow, einem ehemaligen Mitarbeiter des sowjetischen nuklearen Geheimdienstes, in seiner Dokumentation „Die 3. Wahrheit“ dargelegt wurde, welche auf youtube in deutscher Version existiert [9]. Wenngleich die Theorie durchaus interessant ist, erscheint sie mir doch ziemlich unwahrscheinlich, da die Zündung von Atombomben mit jeweils 150 Kilotonnen (!) Sprengkraft zur kompletten Zerstörung des „bathtub“ geführt hätte, der „Badewanne“, in der die Twintower standen, so dass große Teile Manhattans durch einbrechendes Wasser des „Hudson“-Rivers überflutet worden wären (die massiven Betonwände wurden auch so bis zu einem 1 Meter nach innen gedrückt und mussten teilweise abgedichtet werden). Zudem haben Überlebende, die sich noch aus den Gebäuden retten konnten, übereinstimmend von weiteren Explosionen in den oberen Stockwerken gesprochen (darunter 118 Feuerwehrleute und Polizisten) und nicht nur in der Lobby bzw. den Untergeschossen wie dies vom Hausmeister der Twintower, William Rodriguez, öffentlich bezeugt wurde. Er wurde trotz seinen ketzerischen Aussagen von Präsident W. Bush, der an einer Pressekonferenz vom 15.9.2006 selber von „explosives“ (!) hoch oben in den Türmen sprach so dass die Menschen dort nicht hätten fliehen können, für seinen heldenhaften Einsatz im Nordturm ausgezeichnet denn er öffnete mit seinem Schlüssel den aufsteigenden Feuerwehrleuten bis zum 40. Stockwerk die Türen in den Treppenhäusern so dass noch viele Büroangestellte aus den unteren Etagen entkommen konnten. Der Hausangestellte Anthony Saltalamacchia wurde durch die Explosionen in den Untergeschossen des Nordturmes, bei denen offenkundig die Liftschächte gesprengt wurden so dass die Fahrstühle sofort ausfielen und die Menschen in den oberen Stockwerken eingesperrt waren (daher auch die vielen „Springer“ die den schnellen Tod einem qualvollen Ersticken vorzogen), zu Boden gerissen und erlebte nach seiner Flucht mit einigen anderen Überlebenden durch den unterirdischen Verbindungstunnel kurze Zeit später im Südturm noch einmal genau das gleiche. Diese mehrfach bezeugten Explosionen in den Untergeschossen fanden ungefähr 14-15 Sekunden vor den angeblichen Flugzeugeinschlägen statt, so dass sie keinesfalls durch „herunterlaufendes Kerosin“ ausgelöst worden sein können wie dies 2 Tage nach 9/11 von Donald Trump auf Fox-TV behauptet wurde. Theorien, wonach eine neuartige Technologie zum Einsatz kam, wie etwa „Free energy weapons“ (Dr. Judy Wood) sind natürlich spekulativ, auch wenn viele eigenartige Erscheinungen beobachtet wurden, wie etwa die seltsam verbrannten und korrodierten Autos (rund 1‘400 an der Zahl) in der Umgebung des WTC während Tausende Seiten Papier in der Gegend herumflogen ohne Feuer zu fangen! Die eingesetzten Mittel müssen gezielt den Stahl und Beton angegriffen haben, denn die Gebäude wurden zu weit über 90% pulverisiert (der englische Ausdruck „dustification“ trifft es weit besser), was natürlich nichts mit einem „Zusammenbruch“ („global collapse“) zu tun hat. Nur ungefähr 300 Opfer wurden als Ganzkörperleichen gefunden während von rund 1‘100 Opfern bis heute nicht einmal DNS-Proben gesichert werden konnten (über 20‘000 gefundene Leichenteile konnten dagegen rund 1‘400 getöteten Menschen zugeordnet werden). Zudem beobachteten Feuerwehrleute wie Rudy Dent (ein erfahrener Firemarshall) und Ersthelfer unter den verbliebenen Trümmer aller 3 zerstörten Gebäude geschmolzenes Metall („like in a foundery“), laut NASA-Bericht mit Temperaturen bis zu 2‘000 Grad Celsius und die Feuer schwelten bis kurz vor Weihnachten, also rund 3 Monate lang, trotz starken Regenfällen und Millionen Gallonen Wasser der Feuerwehr. Im Abwasser im Untergrund von „ground zero“ wurde zudem laut „US National Geological Survey“ eine rund 55-fache Erhöhung der Konzentration von radioaktivem Tritium (normalerweise gasförmig) festgestellt was wiederum für eine nukleare Reaktion spricht. Auch andere radioaktive Elemente wie Barium, Strontium, Uranium, Thorium und Lanthanum wurden in ungewöhnlicher Konzentration gemessen was natürlich viele der aufgetretenen Krankheiten wie (akute) Leukämien, Lymph- und Schilddrüsenerkrankungen weit besser erklärt als der bloße Einsatz von Nanothermit. Der deutsche Physiker Heinz Pommer vertritt daher eine modifizierte Version der Theorie des Russen Khalezow wonach die Twintower durch eine Art nukleare „Verpuffung“ im Untergrund zerstört wurden bei der eine hochschießende bis zu 8‘000° Celsius (!) heiße Plasmasäule den inneren Stahlkern verdampfte und deutlich hörbare zischende Staubfontänen (wie bei einer Wasserfontäne) erzeugte. 6 verschiedene Messstationen in Alaska registrierten auch deutliche Anomalien des Erdmagnetfeldes beim Zusammenbruch der Twintower und von Gebäude WTC 7 [10]. Dass etwas wirklich außergewöhnliches das WTC zerstörte ist jedenfalls klar, denn tonnenschwere Stahlteile des Außenskelettes wurden mit hoher Geschwindigkeit (bis 100 km/h) weggeschleudert und steckten wie Zundhölzer in den ebenfalls stark beschädigten Nachbargebäuden und im Jahre 2006 fanden Angestellte auf dem Dach des Gebäudes der Deutschen Bank (welches sich in der Nähe des Südturmes befand) Hunderte von Knochenfragmenten von Opfern, wobei die meisten kleiner als ein Quadratzentimeter waren! Viele Menschen wurden auch auf der Straße durch herumfliegende Glas- und Metallsplitter getötet und rund 400 Verletzte in die umliegenden Spitäler eingeliefert. Laut einem mir persönlich bekannten Augenzeugen, der in Manhattan an der 43. Straße (ca. 570 m vom WTC entfernt) aufgewachsen ist, gab es durch die Explosionen in den Untergeschossen mehrere Bodenschockwellen, die auch von Seismographen in 5 verschiedenen Bundesstaaten registriert wurden. Das kleinere Marriott-Hotel (WTC 3) wurde ebenfalls komplett demoliert und musste wie alle anderen WTC-Gebäude (WTC 4, 5 und 6) abgerissen werden.

 


World Trade Centers 3 mit Resten von WTC1 (linker Hintergrund) und WTC2 (rechter Vordergrund) sichtbar. (Foto: Wikimedia / Kafziel, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

 

Luftaufnahmen zeigen ein Zerstörungsbild wie nach einem Atomkrieg, dazu passend der Ausdruck „ground zero“ welcher seit 1945 ein nuklearer Fachbegriff ist und erst nach 9/11 zum Eigenname umfunktioniert wurde. Der bei dem Ereignis angerichtete Gesamtschaden wird durch die amerikanische Schadensexpertin Patricia Grossi in ihrem Artikel „Property Damage and Insured Losses from the 2001 World Trade Center Attacks“, der 2009 in der Zeitschrift „Peace Economics, Peace Science and Public Policy“ Vol. 15/2 veröffentlicht wurde, mit rund 21,8 Milliarden Dollar angegeben!

 


WTC Ground Zero Aerial. (Foto: PICRYL / U.S. NAVY, Lizenz: Public Domain)

 

Über ungewöhnliche Vorgänge in den Twintower in den Wochen und Monaten vor dem Anschlag wurde von verschiedenen Zeugen berichtet. So fanden umfangreiche Sanierungsarbeiten in den Liftschächten statt, was natürlich Arbeitern Zugang zu den 47 massiven, rechteckigen Stahlsäulen im Kern der Türme gab, welche von den Untergeschossen bis zur Spitze der Gebäude gingen und die rund 60% der Struktur trugen (mit 3-facher Auslastung) während die 236 quadratischen Säulen des Außenskelettes rund 40% Traglast hatten (mit 5-facher Auslastung). Zudem wurden laut Hausmeister William Rodriguez ganze Etagen geräumt (die betroffenen Firmen mussten umziehen), wo nicht einmal mehr die Lifte anhielten und es fanden auch tagsüber Arbeiten darin statt, die ungewohnte Geräusche von schwerem Gerät und dem Einsatz von Presslufthämmern erzeugten (offiziell wurden dabei neue Glasfaserkabel verlegt). Büroangestellte fanden wiederholt morgens Staub und Dreck auf den Fensterbrettern und Ablagen und am Wochenende vor den Anschlägen wurde in den Gebäuden der Strom abgestellt, so dass Informatiker wie Scott Forbes vorher die umfangreichen Computeranlagen mühsam herunterfahren mussten und folglich auch die Überwachungssysteme nicht mehr funktionierten. Die Sprengstoffsuchhunde, welche seit dem Anschlag von 1993 in den Gebäuden regelmäßig patrouillierten, wurden Tage vorher abgezogen. Es gab also durchaus die Möglichkeit, dass die Gebäude mit Sprengvorrichtungen und Brandbeschleunigern versehen wurden und am Wochenende vor 9/11 die elektrischen Zündkabel verschaltet wurden.

Versicherungsbetrug, Börsenmanipulationen und Gebäude WTC 6 und WTC 7

9/11 war aber nicht nur ein Massenmord und (inszenierter) Terroranschlag hinter dem eine ausgeklügelte militärische und geheimdienstliche Operation stand und der politisch zu den verschiedensten Zwecken ausgenutzt wurde, unter anderem für die Verstärkung der Überwachung der eigenen Bürger und dem Erlass von Notstandsgesetzen (z.B. durch den „US Patriot Act“) sowie der Erklärung eines „War on Terror“ (den man auch “War on Islam” nennen könnte), der bis zum heutigen Tag andauert und zu verschiedenen Kriegen und Regimewechseln in islamischen Ländern führte, die laut Aussagen des ehemaligen NATO-Oberkommandierendem General Wesley Clark bereits im unmittelbaren Gefolge von 9/11, höchst wahrscheinlich aber schon früher, geplant wurden und bereits weit mehr als 1,5 Millionen Tote (darunter rund 60‘000 Tote und Verwundete auf amerikanischer Seite) forderten. Wir haben es mit einer Vielzahl von Verbrechen zu tun die wie russische Matrioschka-Puppen ineinander stecken [11].

So wurden umfangreiche Untersuchungsakten der Börsenaufsicht und anderer Behörden gegen verschiedene Firmen wie „Enron“, “WorldCom” und “California electricity” vernichtet, welche dringend in Verdacht standen Börsenmanipulationen, Steuerhinterziehungen und Betrug in Milliardenhöhe (insgesamt rund 70 Milliarden Dollar) begangen zu haben, nicht nur im Gebäude WTC 7 sondern auch im WTC 6 (dem sog. „CustomsHouse“). Auch dieses Gebäude wurde stark zerstört und wies in seiner Mitte ein großes, klaffendes Loch bis in die Untergeschosse auf (siehe entsprechende Luftaufnahmen). Im WTC 6, von dem interessanterweise kaum gesprochen wird, lagerten laut Informationen eines mir bekannten Schweizer ex-Bankers, der früher in den Twintower arbeitete, die größten Goldvorkommen, da Firmen die an der Börse mit risikoreichen Termingeschäften (Optionen) handelten, hier rund 10% des gehandelten Volumen in physischer Form (also in Gold oder anderen Edelmetallen) als Sicherheit hinterlegen mussten. Der Informant schätzt die hier gelagerten Goldbestände auf rund 500 Tonnen! Zudem gab es im Untergrund des WTC noch weitere Goldlager verschiedener Bankenwo allerdings „nur“ Kundeneinlagen gelagert wurden. Wir dürfen getrost davon ausgehen, dass die Planer und Akteure des 9/11-Verbrechens diese riesigen Vermögenswerte rechtzeitig sicherten, jedenfalls wurde von Zeugen über Lastwagen in den unterirdischen Verbindungstunneln kurz vor dem Ereignis berichtet. In den Tagen vor 9/11 wurden vermehrt auch „Put“-Optionen auf die angeblich in die Anschläge involvierten Fluggesellschaften American Airlines und United Airlines gekauft und offenbar Millionen Dollar damit verdient, da die Aktienkurse nach dem Ereignis natürlich fielen [12]. Auch müssen wir von einem riesigen Versicherungsbetrug ausgehen, da der Investor Larry Silverstein (laut eigenen Aussagen seit vielen Jahren gut befreundet mit dem jetzigen israelischen Regierungschef Bibi Netanyahu der in New York aufgewachsen ist), welcher die Twintower nur knappe 6 Wochen vor dem Anschlag für nur 14 Millionen Dollar und rund 100 Millionen Dollar Kredit auf 99 Jahre hinaus leaste (die mittlerweile unrentablen und asbestbelasteten Gebäude gehörten vorher der Hafenbehörde und wurden unter Lewis Eisenberg privatisiert) und der sofort die Versicherungssumme speziell gegen Terroranschläge von rund 1,2 auf 3,55 Milliarden Dollar erhöhte, später 4,55 Milliarden Dollar Entschädigung abkassierte, nachdem er jahrelang gegen 22 Versicherungen (darunter „Swiss Re“) prozessieren musste, die sich anfangs aus verständlichen Gründen allesamt weigerten auch nur einen Cent zu bezahlen! Zudem erwirkte er mit dem Vertrag gleichzeitig das Recht, im Falle einer Zerstörung oder eines Abbruchs des WTC dort etwas Neues bauen zu dürfen. Laut seinen eigenen Aussagen an einer Konferenz 2014 in Eilat, Israel [13] traf er sich schon im Frühjahr 2000 (!) zum ersten Mal mit seinen Architekten um einen Neubau zu planen und rund 2 Jahre später konnte mit dem Bau des „FreedomTower“ und der Gedenkstätte begonnen werden, nachdem die letzten Trümmer des alten WTC beseitigt und der teilweise aufgeschmolzene Untergrund (!) ausbetoniert worden waren. Selbstverständlich hielt er sich an 9/11 nicht wie üblich hoch oben im Restaurant des Nordturmes auf, um dort gegen 8 Uhr sein Frühstück einzunehmen, da ihn glücklicherweise seine liebe Frau Klara daran erinnert habe, dass er am Morgen dieses schicksalshaften Tages einen dringenden Termin beim Dermatologen einhalten müsse! Berüchtigt ist auch seine Aussage im Film „America rebuilds“ von 2002, er hätte an jenem 11.9.2001 in einem Telefongespräch mit dem damaligen Feuerwehrkommandanten von New York City, Thomas von Essen, gemeinsam beschlossen auch Gebäude WTC 7 (in dem es Büros der CIA, des New Yorker FBI, des Secret Service und der Börsenaufsicht gab) abzureissen („lets pull it“), was er später aber dementierte, denn er sei damals falsch verstanden worden und hätte damit nur den Rückzug der Feuerwehrleute gemeint.

Tatsache ist aber, dass WTC 7 (das sog. “Salomon Brothers“-Building) von Bürgermeister Rudy Giuliani schon vor dem angeblichen Zusammenbruch der Twintower evakuiert wurde (obwohl sich gerade dort, im 23. Stock, auch die Einsatzzentrale der New Yorker Katastrophen- und Antiterrorbehörde befand, welche eigentlich für einen solchen Notfall ausgestattet war) und die Feuerwehr das ganze Gebäude hermetisch abriegelte, da man offenbar von der Zerstörung des Gebäudes ausging („keep the building in eye – it‘s about to blow up“). Zudem haben wir hier die Zeugenaussagen von Barry Jennings, der im August 2008 unter mysteriösen Umständen verstarb (fast gleichzeitig mit Kenneth Johanneman, der ebenfalls Zeuge der Explosionen im Nordturm war), dass es auch im WTC 7 massive Explosionen in der Lobby und in den Treppenhäusern gab (dies noch vor der Zerstörung der beiden Twintower), so dass er dort längere Zeit eingeschlossen war (zusammen mit Michael Hess) und erst später von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet werden konnte. Bekanntlich fiel WTC 7 abends um 17:20 praktisch ohne Widerstand in sich zusammen bzw. löste sich in Staub auf, nachdem der BBC-Nachrichtensprecher bzw. die Moderatorin vor Ort, Jane Stanley, den „Zusammenbruch“ schon rund 20 Minuten vorher vermeldet hatten, was zu großen Irritationen führte. Für dieses Missgeschick bzw. diesen Regiefehler entschuldigte sich BBC Jahre später, man hätte die Falschmeldung von Reuters erhalten. Der 2008 (2 Tage nach Barry Jennings Tod) von NIST nachgereichte Bericht zum angeblichen Zusammenbruch von WTC 7 entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Danach sollen im 12. und 13. Stockwerk aufgrund von Bränden durch herabfallende Teile der Twintower einzelne Stahlsäulen (die Rede ist von den Säulen 79–81) nachgegeben haben bzw. weggebrochen sein, was dann einen absolut symmetrischen und in nahezu freiem Fall (rund 6,5 Sekunden) verlaufenden „progressiven Zusammenbruch“ analog der bekannten „Pancaketheory“ zur Zerstörung der Twintower bewirkt habe. Die Daten zu den dazu gemachten Computersimulationen wurden nie veröffentlicht und die Zeugenaussagen von Barry Jennings nie erwähnt oder gar berücksichtigt. Mittlerweile gibt es dazu neue Studien wie diejenige von Dr. Leroy Hulsey von der Fairbanks University of Alaska welche der offiziellen Version völlig widersprechen!

 


Rudolph Giuliani, ehemaliger Bürgermeister von New York City, und Thomas von Essen, ehemaliger Feuerwehrkommissar von New York City im New Yorker Foreign Press Center Briefing über „New York City nach dem 11. September 2001“. (Foto: Wikimedia / U.S. State Department, Lizenz: Public Domain)

Die illegale Vernichtung von Beweismitteln und Zehntausende von kranken Menschen

Nicht zuletzt wurde nach den Anschlägen auf Anweisung von Bürgermeister Rudy Giuliani sofort mit den Aufräumarbeiten begonnen (eine Einheit der FEMA traf wegen einer zufällig (?) geplanten Antiterrorübung schon am Abend vor den Anschlägen in New York ein) und die Beweismittel wurden sofort beseitigt, was selbst ein Verbrechen darstellt, obwohl die Luft über Manhattan noch voll mit toxischem Staub war weswegen noch heute viele Menschen erkranken und sterben (laut Firemarshall Rudy Dent bereits über 1‘000 Feuerwehrleute und Ersthelfer), besonders an Lungenleiden, Magen-Darm-Erkrankungen und den verschiedensten Krebsarten. Dutzende von Leichensuchhunden starben bereits innert Wochen. In dem erst nach vielen Jahren und langen Kontroversen im Kongress eingerichteten „WTC Health Program“ (Präsident Trump unterzeichnete gerade kürzlich ein Dekret zur weiteren Finanzierung des Entschädigungsfonds für die Opfer und ihre Angehörigen) sind weit über 70‘000 Menschen registriert, fast 40‘000 davon sind chronisch krank darunter rund 5‘400 Krebskranke. Die Spätfolgen von Asbest im eingeatmeten Staub werden erst in den nächsten Jahren erwartet. Die Trümmer des WTC wurden also abtransportiert, auf der berüchtigten Mülldeponie „Fresh Kills“ auf Staten Island aussortiert und die übriggebliebenen Stahlträger zu Billigpreisen nach China verkauft wo chinesische Experten die Überbleibsel wohl genauer studiert haben dürften.

 


Fresh Kills Landfill ist eine stillgelegte Mülldeponie im New Yorker Stadtbezirk Staten Island in den Vereinigten Staaten. Im März 2001 wurde die Deponie stillgelegt. Nach dem Terroranschlag am 11. September 2001 auf das World Trade Center wurde die Deponie wieder geöffnet, um Trümmer aufzunehmen; seitdem wird das zwölf Quadratkilometer große Areal zu einer Parkanlage umgewandelt.. (Foto: Flickr / David Pirmann, Lizenz: CC BY 2.0)

 

Die Ereignisse beim Pentagon (Virginia) und bei Shanksville (Pennsylvania)

Zu den Vorgängen beim Pentagon und zum angeblichen Absturz eines entführten Flugzeuges nach einem heroischen Kampf mit den Entführern in Shanksville, wo überhaupt keine nennenswerten Wrackteile und keine Leichen gefunden wurden welche auf ein großes Verkehrsflugzeug schließen lassen, gab es schon früh Zweifel an den offiziellen Darstellungen [14]. Bis heute haben die Spekulationen dazu nicht mehr nachgelassen. Mit größter Wahrscheinlichkeit explodierte um ca. 9:32 auf dem Rasen vor dem Pentagon eine ferngesteuerte Drohne mit den Farben von American Airlines welche von Zeugen als kleines, weißes Flugzeug beschrieben wurde, darunter zwei Feuerwehrmänner, Alan Wallace und Mark Skipper, die in der Nähe des Helikopterlandeplatzes vor dem Feuerwehrgebäude auf die Rückkehr von Präsident W. Bush aus Florida warteten und sich vor dem herannahenden Objekt in letzter Sekunde retten konnten und mit leichten Brandverletzungen davonkamen. Davon zeugen die wenigen, leichten Wrackteile die später von Beamten in Hemd und Krawatte eingesammelt wurden.

 


Wrackteil von Flug 77 beim Pentagon. (Foto: Wikipedia / U.S. Navy Photo by Journalist 1st Class Mark D. Faram, Lizenz: Public Domain)

 

Praktisch gleichzeitig gingen im Gebäudeinnern dahinter (rund 50 Meter links von der offiziellen „Einschlagsstelle“) die Computer der Finanzabteilung in Flammen auf und eine gewaltige Explosion riss die überlebende Augenzeugin April Gallop vom Stuhl (sie konnte sich zusammen mit ihrem kleinen Sohn durch das Fenster hinter dem senkrecht zum Gebäude stehenden Feuerwehrauto retten und wurde später von Sanitätern auf dem Rasen betreut). Immer wieder wurde auch vom möglichen Einschlag einer Rakete oder Cruise Missile ins Pentagon gesprochen, da laut der Fluglotsin von Washington, Danielle O‘Brien, das auf dem Radarschirm erscheinende Fluggerät, welches geradewegs auf das Pentagon zuraste, sehr schnell und wendig gewesen sei und sie sofort an einen Kampfjet (“one of our boys”) oder eine Rakete gedacht hätte. Auch hier ist die offizielle Version der Ereignisse völlig unglaubwürdig bzw. technisch nicht möglich. Hani Hanjour, welcher laut seinem Fluglehrer in Phoenix, Arizona wenige Wochen zuvor nicht einmal eine Cessna fliegen konnte, soll eine moderne Boeing 757 so gut beherrscht haben, dass er die Maschine (AA77) in einer 330° Kurve aus einer Höhe von rund 2‘000 Metern herunterbrachte, beim Überqueren der Autobahn noch ein paar Lichtmasten abknickte (selbstverständlich ohne Konsequenzen für das Flugzeug bzw. den weiteren Flug) und dann mit einer Geschwindigkeit von nahezu 900 km/h die Maschine zielgenau ein paar Meter über dem Boden in den Sektor des Pentagons steuerte, wo Buchhalter und Finanzexperten gerade dabei waren, nach den von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld an einer Pressekonferenz tags zuvor als vermisst gemeldeten 2,3 Billionen Dollar (!) zu suchen! Piloten wie Captaine Russ Wittemberg haben überzeugend dargelegt, dass selbst sehr erfahrene Flugzeugführer ein solches Manöver nicht hätten vollbringen können und dass überdies ein Verkehrsflugzeug auf einer derart geringen Höhe gar nicht mit einer solchen Geschwindigkeit fliegen und manövrieren kann, da die dichte Luft zu Turbulenzen und Vibrationen an der ganzen Maschine und schließlich zu einem Strömungsabriss führt [15]. Auch hier ist die Annahme plausibler, dass diese 2. Explosion (offiziell um ca. 9:38), welche anfangs nur ein Loch mit rund 5 Metern Durchmesser in die Aussenfassade riss, Schäden im Erdgeschoss verursachte und von Videokameras dokumentiert wurde (die meisten Aufnahmen wurden natürlich nicht freigegeben), durch eine Bombe im betroffenen Gebäudeteil, der gerade kürzlich renoviert und verstärkt worden war, erzeugt wurde. Die Aufnahmen zeigen eine sehr helle, weiss-gelbe Farbe im Zentrum der Explosion so dass es sich auch hier wahrscheinlich um eine Nanothermitbombe gehandelt haben dürfte. Völlig unerklärlich ist auch das rund 2 Meter große „Austrittsloch“ (es gab in Wirklichkeit sogar 3 davon) auf der Innenseite des C-Ringes (mittlerer Gebäudering des Pentagon), da ein eindringendes Objekt, gleich ob Flugzeug oder Rakete, kaum in der Lage gewesen wäre, gleich 3 mit Stahlsäulen verstärkte Gebäudeteile nacheinander zu durchschlagen. Laut der ehemaligen leitenden Angestellten im amerikanischen Justizdepartement unter Präsident Ronald Reagan, Barbara Honegger, [16] gab es um ca. 9:43 eine weitere Explosion im „Naval Command Center“ (im D-Ring gelegen) mit offiziell 43 Toten. Weitere Opfer soll es laut Zeugenaussagen wie diejenige von Green Beret Robert Andrews von den „Special Operations“ sogar in den inneren 2 Gebäuderingen (A und B) gegeben haben und überall roch es nach Cordit (ein Explosivstoff). Die letzte Explosion im Pentagon fand laut Medienberichten um ca. 10:00 statt und brachte die Dachkonstruktion über der „Einschlagsstelle“ zum Einsturz!

Transportminister Norman Mineta hat im Juni 2004 vor der „9/11 Commission“ die aufschlussreiche Szene im unterirdischen Führungsbunker des Weissen Hauses geschildert, in der Vizepräsident Dick Cheney (der an diesem Tag Oberbefehlshaber über sämtliche Streitkräfte der USA war) von einem jungen Assistenten die Annäherung eines „Flugzeuges“ ans Pentagon (das normalerweise bestgeschützte Gebäude der Welt das über eigene Flugabwehrsysteme verfügt) gemeldet wurde. Auf die Frage des jungen Mannes, ob die Befehle (?) denn noch gelten würden, soll der Vizepräsident nur geantwortet haben: „Did you hear anything to the contrary?“ Diese unter Eid gemachte Aussage wurde aber nie in den offiziellen „9/11 Commission Report“ aufgenommen, genauso wie man dort nichts über den „Zusammenbruch“ von WTC 7 erfährt. Auch in der Nähe des angeblichen Absturzortes in Shanksville will eine Zeugin, Susan McElwain, ein kleines, weißes Flugzeug ohne Aufschrift, welches dicht über den Bäumen flog, gesehen haben. Auch in diesem Fall hat es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine Drohne gehandelt, die eine Rakete abfeuerte, da man an der angeblichen Absturzstelle nur wenige Metallteile und ein tiefes, qualmendes Loch fand, aber kein großes Trümmerfeld mit Leichen und Gepäckstücken wie es beim Absturz eines Verkehrsflugzeuges zu erwarten gewesen wäre. Dazu sind die Aussagen von Bürgermeister Ernie Stull in der Dokumentation „Aktenzeichen 9/11 – ungelöst“ aufschlussreich, der zusammen mit seinem Schwager vor dem Eintreffen der FBI-Beamten den fraglichen Ort in Augenschein nahm und nichts dergleichen sah, ebensowenig wie der später eintreffende Leichenbeschauer aus Pittsburgh, Wally Miller, der schon nach 20 Minuten wieder abzog weil es einfach keine Leichen gab („not a single drop of blood“)!

 


Arlington, Virginia (12. September 2001) Ein Teil des Pentagons liegt nach dem tödlichen Terroranschlag vom 11. September, bei dem ein entführtes Verkehrsflugzeug gegen das Pentagon stürzte, in Trümmern.. (Foto: PICRYL / U.S. NAVY, Lizenz: Public Domain)

 

Die fehlende Reaktion der Luftwaffe

Immer wieder wurde auch über die fehlende Reaktion der „modernsten Luftverteidigung“ der Welt diskutiert, wenn doch angeblich 4 von nur mit Teppichmessern und einfachen Bomben bewaffneten Islamisten entführte Verkehrsmaschinen vom Kurs abkamen und nach einer Weile sogar vom Radarschirm verschwanden, nachdem offenbar jemand die Transponder einfach ausschaltete. Dazu muss zuerst festgehalten werden, dass an diesem Tag umfangreiche Luftübungen von NORAD (North American Aerospace Defense Command), unter anderem mit dem natürlich absolut zufälligen Thema „Hijacking von Verkehrsflugzeugen“ in Alaska und an der Grenze zu Kanada stattfanden (Codenamen: „Northern Vigilance“, „Vigilant Guardian“ und „Vigilant Warrior“), so dass dem zuständigen Tagesoffizier, Colonel Robert K. Marr, nur noch 4 Kampfjets zur Verteidigung des gesamten Luftraumes über dem Nordosten der USA zur Verfügung standen. Diese konnte er nicht einmal rechtzeitig einsetzen, weil bei den Fluglotsen der zivilen FAA ein völliges Durcheinander entstand als plötzlich von 4 entführten Verkehrsmaschinen berichtet wurde, nachdem im Rahmen der Übungen von insgesamt 11 (laut anderen Quellen gar 22) entführten Maschinen gesprochen worden war („Is this exercise or real world?“). Der an diesem Tag zuständige Oberkommandierende des NORAD, General Ralph Eberhart, war längere Zeit nicht erreichbar und Vizepräsident Dick Cheney gab den Abschussbefehl erst, nachdem es bereits zu spät war und die angeblichen Terrorflugzeuge ihre Ziele erreicht hätten während die wenigen aufgestiegenen Abfangjäger auf das offene Meer hinausflogen wo die Angreifer normalerweise verortet werden. Präsident W. Bush saß zu diesem Zeitpunkt in Saratosa, Florida in einer Grundschule und las den Kindern aus einem Buch („The pet goat“) vor.

In diesem „kreativen Chaos” konnte also die modernste Luftverteidigung der Welt ausgetrickst und die größte Militärmacht bloßgestellt werden. Senator Mark Dayton sagte 2004 nach einem Hearing: „This country and its citizens were completely undefended for 109 minutes on 9/11“! Trotzdem wurden General Eberhart und General Richard Myers, welcher an diesem Tag Generalstabschef Henry Shelton vertrat, sowie einige andere Verantwortliche nach 9/11 befördert, was nicht gerade für die vielgerühmte Professionalität der US-Armee spricht, außer man geht davon aus, dass das Pentagon selber in die Ereignisse involviert war und das kolossale „Versagen“ der Luftwaffe Teil des Planes war. Jedenfalls übernahm General Myers am 1.10.2001 definitiv den Vorsitz über die vereinigten Stäbe und war maßgeblich an der Planung der nachfolgenden Kriege in Afghanistan und dem Irak beteiligt.

Die Passagiere und die angeblichen Hijacker

Fragen warfen von Anfang an auch die präsentierten Listen der Passagiere, die sich in den 4 angeblich entführten Flugzeugen befanden, auf. Zum einen waren die Maschinen nur zu gut 30% besetzt, die Identität vieler Passagiere blieb unklar und die 19 angeblichen Entführer fehlten völlig darauf! Laut Jim Fetzer, em. Prof. für Wissenschaftstheorie der Universität Minnesota, erschienen die beiden Flüge von American Airlines an diesem Tag auf keinem Flugplan („not scheduled“) während die beiden Flugzeuge von United Airlines noch bis Herbst 2005 im Dienst waren! Über den Verbleib der Passagiere, nachdem diese Flugzeuge wahrscheinlich weit im Westen in Ohio und Indiana auf Militärbasen gelandet wurden (siehe dazu die Nachforschungen der ehemaligen Flugbegleiterin Rebeka Roth die mehrere Bücher schrieb), kann nur spekuliert werden. Klar ist, dass die Telefonanrufe verschiedener Passagiere an Angehörige kaum aus den Flugzeugen erfolgt sind, da sich diese zur fraglichen Zeit laut den Fluglotsen noch in großer Höhe befanden und Handys damals nur bis in rund einen Kilometer Höhe die Verbindung herstellen konnten. Auch fehlten laut den Angehörigen typische Hintergrundgeräusche wie sie aus Flugkabinen bekannt sind. Nachdem Todd Beamer von „Flight 93“ (UA93) über die angebliche Entführung der Maschine und den geplanten Angriff beherzter Passagiere auf die Terroristen berichtet hatte („lets roll“), wurde es laut der Airphone Operatorin Lisa Jefferson still (kein Kampflärm) und die Verbindung blieb rund eine Stunde offen bis ihr von Beamten mitgeteilt wurde, dass das Flugzeug in der Nähe von Shanksville abgestürzt sei und sie den Hörer wieder auflegte.

 


Präsident Bush erfährt von den Anschlägen vom 11. September. (Foto: Wikipedia, Lizenz: Public Domain)

 

Aus dieser phantastischen und unglaubwürdigen Geschichte hat Hollywood einen spannenden Thriller („Flight 93“) gedreht, der in den Kinos Millionen Dollar einspielte! Dass es sich auch bei den Telefongesprächen mit Angehörigen um plumpe Inszenierungen gehandelt haben muss, wird durch den auf dem Telefonbeantworter ihres Mannes am Ende der wie auswendig gelernten Durchsage kaum hörbaren Zusatz „It‘s a frame“ der Flugbegleiterin CeeCee Lyles klar. Es scheint, als seinen diese Passagiere von jemandem zu ihren Aussagen genötigt worden, welche natürlich die offizielle Version der von Terroristen mit Teppichmessern entführten Verkehrsflugzeuge stützen sollten. Dabei sind gerade die der Weltöffentlichkeit präsentierten 19 angeblichen Entführer höchst fragwürdige wenn nicht sogar lächerliche Figuren, sofern deren Identität überhaupt ermittelt werden konnte. Da ist einmal der „Anführer“ Mohammed Atta, welcher laut offizieller Darstellung das erste Flugzeug (AA11) in den Nordturm geflogen haben soll (davon gibt es bekanntlich nur die verschwommenen Aufnahmen der Naudet-Brüder) und der angeblich in einer Hamburger Islamistenzelle lebte und erst wenige Wochen vor den Anschlägen in die USA übersiedelt sei. In Wirklichkeit lebten er und einige andere der beschuldigten Attentäter während Jahren in Florida, unter anderem in der Stadt Venice wo sie regelmäßig in Nightclubs (z.B. im „Area 51“) verkehrten. Auch ein Aufenthalt in Las Vegas ist bezeugt und Mohammed Atta lebte zeitweise mit der blonden (manchmal auch pinkfarbenen) amerikanischen Stripperin Amanda Keller zusammen. Laut ihren Aussagen in einem Fernsehbericht des bekannten investigativen Journalisten Daniel Hopsicker [17] hatten er und seine Kollegen immer viel Geld und fielen besonders durch ihren großen Alkohol- und Drogenkonsum auf, was nicht gerade dem Bild von fundamentalistischen Salafisten entspricht die bereit sind für die Sache Allahs Selbstmord zu begehen. Mohammed Atta, Ziad Jarrah und Marwan al-Shehhi nahmen in Florida Flugunterricht auf einmotorigen Maschinen (u.a. in der Flugschule „Huffman Aviation“) wo sie ihren Fluglehrern durch ihr unregelmäßiges Erscheinen, Disziplinlosigkeit und Unfähigkeit (was ihre Flugkünste betrifft) auffielen. Wenige Tage vor den Anschlägen fuhren Mohammed Atta und Abdul Aziz al-Omari (das FBI beschuldigte zuerst Abdul Rahman al-Omari, der ebenfalls in Vero Beach gelebt hatte, weil dieser sich aber Tage nach 9/11 im amerikanischen Konsulat in Dschidda, Saudi-Arabien meldete musste er natürlich ersetzt werden) mit dem Auto nach Maine und von dort nach Portland, wo sie die Nacht vor 9/11 in einem Nightclub verbrachten und dann früh morgens mit dem Flugzeug nach Boston flogen, wo sie nur eine halbe Stunde vor dem Start der angeblich von ihnen entführten Maschine landeten. Laut offizieller Version blieb dort glücklicherweise das Gepäck von Mohammed Atta hängen, in dem sich natürlich der obligate Koran, ein Handbuch über Flugsimulatoren und ein Testament an die „ungläubige“ Nachwelt befanden (weshalb denn ein Islamist ein solches Testament auf eine zerstörerische Selbstmordmission mitnehmen soll wurde nie genau erläutert). Die bekannten Videoaufnahmen, in denen Mohammed Atta und seine Komplizen beim Einstieg in die Flugzeuge zu sehen sind, stammen nicht vom Flughafen Boston sondern vom Flughafen Portland.

 


Mohamed Atta al-Sayed, ein Ägypter, der die Anschläge vom 11. September anführte. Bild aus seinem Florida-Führerschein. Es erschien kurz nach den Anschlägen auf der Website des FBI. (Foto: Wikipedia, Lizenz: Public Domain)

 

Ähnliche Aufnahmen gibt es auch von den anderen Flughäfen, Washington und Newark, wo die anderen Entführer die betreffenden Maschinen bestiegen haben sollen (so auch Ziad Jarrah, der „Todespilot” von „Flight 93“, dessen Cousin Ali im Libanon im Gefängnis saß weil er dort jahrelang für Israel spionierte), obschon sie, wie bereits erwähnt, nie auf den später präsentierten Passagierlisten standen. Nach den Anschlägen konnten Reporter von BBC und Aljazeera wenigstens 7 der 19 innert 36 Stunden von der Bush-Administration beschuldigten Attentäter ausfindig machen: 3 davon waren Piloten der „Royal Saudi Airline“, einer arbeitete als Ingenieur in einer Ölraffinerie des Landes, einer bei einer Telecomfirma in Riad und 2 weitere lebten in Marokko, wo einer davon, Walid al-Shehri, Tage nach 9/11 in Casablanca eine Pressekonferenz gab und seine Unschuld bzw. diejenige seines Bruders Wail beteuerte! Sie waren noch alle bei bester Gesundheit und erhielten teilweise offizielle Entschuldigungen der US-Botschaften in ihrem Land für ihr Erscheinen auf der Liste der angeblichen Terroristen nachdem sie sich bei den Vertretungen beschwert hatten. Und auch Mohammed Atta soll laut einem Interview mit AP am 18.9.2001 seinem Vater in Kairo kurz nach den Anschlägen telefoniert und ihm versichert haben, dass es ihm gut gehe.

Die Rolle israelischer und anderer Geheimdienste

Ein weiterer Punkt ist die Rolle der Israelis an jenem Tag. So gab es schon früh Gerüchte, wonach jüdische Mitarbeiter, welche normalerweise in den Twintower arbeiteten, rund 2 Stunden vor den Anschlägen durch eine SMS, die von der israelischen Firma „Odigo“ versandt wurde, gewarnt und die Anschläge auf die Minute genau auf 8:46 angekündigt worden seien [18]. Tatsache ist, dass an 9/11 und auch noch später zahlreiche Israelis verhaftet wurden die offenbar mit dem israelischen Geheimdienst Mossad in Verbindung standen. Dies bestätigte damals sogar Colin Powell auf Fox News. So beobachtete an jenem Morgen eine aufmerksame Frau in New Jersey wie um 8 Uhr früh ein weißer Van vorfuhr und 5 Männer ausstiegen welche sich auf der Parkterrasse vor ihrem Haus mit Sicht auf die Twintower bereitstellten. Als der Nordturm rund 45 Minuten später im 95. Stockwerk explodierte, sollen die Männer sich riesig gefreut haben und sogar zu tanzen angefangen haben (Fernsehmoderator Dan Rather: „They jumped for joy“)! Weil der Frau dieses Verhalten sehr seltsam erschien, verständigte sie die Polizei, welche die Verdächtigen Stunden später auf einem Highway stellte und verhaftete. Polizeioffizier Scott de Carla gegenüber erklärten sie: „We are Israelis, we are not your problem. The problem are the Palestinians …“. Es handelte sich tatsächlich um israelische Staatsbürger (2 davon waren der „Counterintelligence“ bereits als Mossad-Agenten bekannt), die Wochen später von den amerikanischen Behörden abgeschoben wurden und die danach in einer israelischen Talkshow („Inside Israel“) im November 2001 zugaben, von dem Ereignis gewusst zu haben und es daher „dokumentieren“ wollten (sie machten laut FBI 76 Fotos, eines davon soll Sivan Kurzberg mit erhobenem Feuerzeug vor den im Hintergrund schwelenden WTC-Trümmern zeigen). Ferner wurde ein weiterer weißer Van an jenem Tag durch eine aufmerksame Polizeistreife gestellt, der Richtung „George Washington“-Bridge unterwegs war, die bekanntlich New Jersey mit New York verbindet. In dem weißen Truck, welcher der israelischen Firma „Urban Moving Systems“ gehörte (die Firma wurde vom Israeli Dominik Suter, geboren 1970 in Tel Aviv, gegründet), fand man mehrere Tonnen (!) Sprengstoff die laut Medienberichten (CBS) genügt hätten um die gesamte Brücke (Länge: 1‘451 Meter) zu sprengen und die beiden verhafteten Männer stellten sich ebenfalls als israelische Staatsbürger heraus. Auch sie wurden später diskret nach Israel abgeschoben (auf Anweisung des israelisch-amerikanischen Doppelbürgers Michael Chertoff von der „Homeland Security“). Über diese Fälle wurde im amerikanischen Fernsehsender ABC im Juni 2002 ausführlich berichtet und die Geschichte ist unter dem Begriff „The dancing Israelis“ bekannt geworden [19]. Dass der israelische Geheimdienst über die bevorstehenden Ereignisse informiert war, hat der ehemalige Mossad-Agent Juval Aviv, der heute in den USA eine private Sicherheitsfirma betreibt, öffentlich zugegeben. Die israelischen Behörden hätten den Amerikanern „specific informations“ über einen bevorstehenden Angriff gegeben, indem Flugzeuge als fliegende Bomben verwendet würden. Auch bei den amerikanischen Geheimdiensten und beim FBI scheint man von dem angeblich völlig überraschenden “Terrorangriff” durch islamistische Fanatiker seit Wochen gewusst zu haben. Jedenfalls legen dies öffentliche Aussagen der ehemaligen CIA-Agentin Susan Lindauer (sie wurde verhaftet und monatelang auf einem Luftwaffenstützpunkt festgehalten und hatte danach 10 Jahre Redeverbot) sowie der Übersetzerin beim Washingtoner FBI, Sibel Edmonds, nahe und selbst der viel geschmähte Putin soll seinen Geheimdienst angewiesen haben, den Amerikanern eine Warnung zukommen zu lassen. Der damalige pakistanische Geheimdienstchef, General Mahmud Ahmed, war eine Woche vor den Anschlägen beim CIA-Chef George Tenet, zudem soll der ISI kurz vor 9/11 Mohammed Atta rund 100‘000 Dollar überwiesen haben, [20] und auch der saudi arabische Botschafter in den USA, Prinz Bandar Ibn Sultan (so gut befreundet mit George W. Bush, dass man ihn “Bandar-Bush” nannte) ließ über ein Ehepaar in Kalifornien eine größere Summe an weitere „Attentäter“ in Florida bzw. in San Diego und L.A. zukommen.

 

 


Präsident George W. Bush trifft sich mit dem saudi-arabischen Botschafter Prinz Bandar bin Sultan auf der Bush Ranch in Crawford, Texas. (Foto: Wikipedia, Lizenz: Public Domain)

 

Wer plante das Verbrechen und wer profitierte davon

Diese Vorgänge sind natürlich einigermaßen verwirrend und haben die Polemik über „Verschwörungstheorien“ rund um 9/11 befördert. Gerade die (wahrscheinliche) Beteiligung Israels an der 9/11 -Inszenierung hat immer wieder den Vorwurf von „antisemitischen Theorien“ aufgebracht dem man in der Sendung „Einstein“ mit den erwähnten „Protokolle der Weisen von Zion“, einem bekannten antisemitischen Machwerk vom Ende des 19. Jahrhundert, gerecht wurde. Dass gerade die Israelis immer wieder mit den Ereignissen von 9/11 in Verbindung gebracht werden, hat aber auch mit verschiedenen Äußerungen des amtierenden israelischen Regierungschef Netanyahu vor und nach 9/11 zu tun. So erklärte Netanyahu 2 Tage nach 9/11 auf NBC, er hätte in seinem 1995 veröffentlichten Buch „Fighting terrorism“ geschrieben, dass wenn der Westen sich nicht endlich der Gefahr, welche vom militanten Islam drohe, bewusst werde und gegen die Länder und Regime vorgehe, die solche Terroristen beherbergten (gemeint waren vor allem Irak und Iran), so würden die Twintower herunterkommen („militant islam will bring down the WTC“)! Und diesmal würde es nicht mit einer Autobombe wie 1993 geschehen sondern mit einer Nuklearbombe („by a nuclear bomb“).

Dann fügte er hinzu: „Now, it wasn‘t a nuclear bomb but a 350 ton conventional bomb (?)“! In einer Anhörung zum bevorstehenden Irakkrieg vor einem Kongressausschuss 2002 [21] vertrat er gegenüber dem Abgeordneten aus Massachusetts, John Tierney, auch die Meinung, dass ein so „großartiges“ Land wie die USA mit seinen enormen Fähigkeiten manchmal regelrecht „in den Krieg gebombt“ werden müsse („sometimes they have to be bombed into war“) wie es mit Pearl Harbor gewesen sei, denn Demokratien würden nicht leicht(fertig) in den Krieg gehen („don‘t go easily into war“). Laut dem amerikanischen Investigativjournalisten Christopher Bollyn, der in den ganzen USA Vorträge über 9/11 hält und mehrere Bücher dazu veröffentlicht hat, gehen die 9/11-Anschläge auf ursprüngliche Planungen der israelischen Geheimdienste zurück die schon Ende der 70er Jahre entstanden seien (daher wohl die Sache mit dem Plattencover von „Supertramp“ in der „Einstein“-Sendung). 1973 erschien auch ein Thriller von Peter Van Greenaway mit dem Titel „The Medusa touch“, in welchem ein Verkehrsflugzeug durch Telekinese in ein großes Bürogebäude von „Pan Am“ gesteuert wird. Die Geschichte wurde 1978 vom israelisch-amerikanischen Produzenten Arnon Milchan (der auch für den israelischen Geheimdienst „Lakam” arbeitete und wichtige Komponenten für das Atomwaffenprogramm Israels beschafft haben soll) verfilmt und lief damals in den Kinos (mit Richard Burton in der Hauptrolle). Der im Film gezeigte Flugzeugeinschlag in das Gebäude ist dabei weit realistischer dargestellt als die TV-Aufnahmen von 9/11, da Hollywood damals noch mit realen, physischen Modellen arbeitete. Im März 2001 wurde auf Fox -TV eine Episode der Serie „The lone gunmen“ ausgestrahlt, in welcher Terroristen (es handelt sich in Wahrheit um Verschwörer aus der Regierung) versuchen ein elektronisch gehijacktes Flugzeug ins WTC zu steuern! 13 Millionen Amerikaner sahen den Film und wurden so psychologisch auf 9/11 vorbereitet, so dass die offizielle Version vielen Menschen als absolut realistisch erschien (gleichzeitig glauben viele an eine Beteiligung der Regierung)! Die Idee, einen solchen Anschlag in den USA zu inszenieren, den man dann den Moslems in die Schuhe schiebt um gegen die entsprechenden Länder („axis of evil“) militärisch vorgehen zu können, scheint also schon länger bestanden zu haben. Es handelt sich um eine Strategie, wie von Präsident George W. Bush nach 9/11 öffentlich erklärt, um den ganzen islamischen Raum von Nordafrika bis nach Zentralasien zu „demokratisieren“ bzw. nach westlichen Vorstellungen umzugestalten und alle Regime, welche (vielleicht mit Ausnahme Ägyptens) als Frontstaaten gegenüber Israel betrachtet wurden, zu beseitigen oder die Länder zumindest ins Chaos und Bürgerkrieg zu stürzen [22]. Auch für General Wesley Clark war 9/11 „a policy coup” um den gesamten nahen und mittleren Osten „auf den Kopf zu stellen” („to turn it upside-down and make it under our control”). Bezeichnenderweise erklärte der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak bereits an jenem denkwürdigen 11.9.2001 in London auf BBC, dieser Tag würde den Lauf der Geschichte ändern! Auch beschuldigte er sofort Osama Bin Laden als den Hauptverantwortlichen für die Anschläge, obschon dieser später vom FBI nie wegen 9/11 gesucht wurde (er starb wohl schon bald danach an seinem Nierenleiden), während die Massenmedien eine Verbindung von ihm nicht nur zum Talibanregime sondern später auch zu Saddam Hussein zu konstruieren versuchten. Zudem hätten irakische Agenten in Prag dem angeblichen Attentäter Mohammed Atta Anthrax übergeben, was sich im Nachhinein als Falschinformation eines „befreundeten Geheimdienstes“ herausstellte (Colin Powell entschuldigte sich später gegenüber dem Sender „Aljazeera“ dafür), denn die Wochen nach 9/11 verübten Anthrax-Briefanschläge, unter anderem gegen einige Senatoren wie Oppositionspolitiker Tom Daschle (er bekämpfte den umstrittenen „Patriot Act“ bis zuletzt), wurden laut FBI vom christlichen Fundamentalisten und Israelverehrer Dr. Bruce Ivins vom US Army Medical Research Institute of infectious Deseases verübt, der kurz vor dem Zugriff des FBI Selbstmord beging!

In den Bekennerschreiben der Sendungen, welche mehrere Menschen töteten, hatte er mit plumpen Buchstaben geschrieben: „Death to USA, death to Israel, Allah is Great”.

Erwähnt werden muss hier auch, dass der „Executiv Director“, Philip Zelikow, der mit seinen rund 80 Mitarbeitern für den „9/11 Commission Report“ von 2004 abschließend verantwortlich und über die nationale Sicherheitsberaterin, Condoleeza Rice, mit der Bush-Regierung verbandelt war (von einer „unabhängigen“ Untersuchung kann also nicht die Rede sein), israelisch-amerikanischer Doppelbürger ist und wie Larry Silverstein gute Verbindungen zu Israel hat. Die Kommission wurde übrigens erst auf öffentlichen Druck von der Bush-Regierung Ende 2002 eingesetzt und war laut ihrem Vorsitzenden, dem Gouverneur Thomas Kean, und dem „co-Chair“, dem Abgeordneten Lee Hamilton, von Anfang an zum Scheitern verurteilt („the commission was setup to fail“).

Auch wenn wir von einer Beteiligung israelischer Agenten und auch anderer Geheimdienste beim Geschehen von 9/11 ausgehen müssen, so war es keinesfalls eine alleinige Aktion des Mossad. Die Vorstellung, dass die Bush-Administration nichts von den bevorstehenden Ereignissen gewusst habe und gleichsam ganz Amerika „gehijacked“ wurde, ist lächerlich und unglaubwürdig. Vielmehr müssen wir von einem Verbrechen des amerikanischen Systems („Deep state“) ausgehen, das von langer Hand geplant wurde und nicht nur im (vermeintlichen) Interesse Israels war, welches laut Netanyahu von 9/11 profitiert habe, [23] sondern den strategischen Überlegungen aggressiver Akteure des „American empire” (Chalmers Johnson) entsprang, die in veröffentlichten Strategiepapieren des „Project for the New American Century“ von einem kommenden „katalytischen Ereignis“ ähnlich wie Pearl Harbor sprachen.

 


Benjamin Netanyahu, Premierminister, Staat Israel. (Foto: Chatham House, Flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0)

 

Wenn auch der Vergleich mit Pearl Harbor oder dem Reichstagsbrand meiner Ansicht nach historisch nicht passend ist, so hat 9/11 doch zu einer Reihe von Kriegen und neuen Spannungen weltweit geführt, welche sich nicht nur auf die 7 von General Wesley Clark in seinem (oft erwähnten) Interview von 2007 in Amy Goodmans Sendung „Democracy now“ genannten Länder (Irak, Libyen, Sudan, Somalia, Syrien, Libanon und Iran) beschränken, sondern längst auch Russland, China, Nordkorea, Venezuela, Jemen u.a. betreffen und uns einen neuen, kalten Krieg mit massiven Rüstungssteigerungen sowie einen endlos andauernden „War on Terror“ bescherten, in dem mit Drohnenangriffen ständig internationales Recht verletzt wird. Dies scheint nicht nur im Interesse gewisser Israel-Lobbyisten zu sein, welche an 9/11 mit Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, seinem Stellvertreter Paul Wolfowitz und dem Pentagonberater Richard Pearl, die ebenfalls alle israelisch-amerikanische Doppelbürger sind, und der bekannten AIPAC im amerikanischen System fest vertreten waren und mit Donald Trump und seinem Schwiegersohn, Jared Kushner, auch heute noch sind, sondern auch der Hardliner im Pentagon und der Rüstungs- und Rohstoffkonzerne, welche immer von hohen Rüstungsbudgets und Ressourcenkriegen profitieren (dies ist auch die These von Dr. Ganser). So ist nicht nur der mittlere Osten (Irak, Iran, Golfstaaten) als wichtigster Öl- und Gaslieferant für die westliche Wirtschaft von enormer Bedeutung sondern auch Afghanistan mit seinen großen Vorräten an Metallen wie Lithium sowie als Opiumlieferant, an dessen weltweitem Vertrieb Geheimdienste wie die CIA und deren politische Klientel Milliarden Dollar verdienen sollen [24]. Nicht umsonst fanden die Anschläge von 9/11, die meiner Ansicht nach im Pentagon geplant wurden, an jenem Tag statt. Denn dies ist bekanntlich der Geburtstag des Pentagons (erster Spatenstich zum heutigen Pentagongebäude war der 11.9.1941) und seither konnte das amerikanische Militär manche Mission in die Tat umsetzen. Und, natürlich, 911 ist in den USA die landesweite Notrufnummer, denn der Anschlag war laut Netanyahu „a wake-up call from hell” [25]!

Die politischen Folgen des Verbrechens

Die Ereignisse von 9/11 waren, wie Ace Baker alias Alexander Collin in seinem monumentalen Werk „9/11 – The Great American Psyopera“ sagte, „bizarre and unprecedented“. Noch nie hat es in Friedenszeiten ein solches Verbrechen von diesem Ausmaß gegeben, welches von einer Regierung und seinen Institutionen an seiner eigenen Bevölkerung verübt wurde nur um eine ganze Nation in endlose und teilweise undeklarierte Kriege zu treiben und ein neues Feindbild zu schaffen, nachdem man das Alte, den Kommunismus, (leider) totgerüstet hatte. Noch heute sterben auch in den USA Menschen an den Spätfolgen durch die toxische und teilweise radioaktive Staubwolke die sich über ganz Manhattan verbreitete und von den New Yorker Gesundheitsbehörden als unbedenklich eingestuft wurde („air is safe to breath“). Der Blutzoll, den andere Völker bisher dafür zahlen mussten, ist noch weit höher. Das Geschehene erscheint teilweise immer noch so surreal, dass es für viele „normale“ Bürger schlicht unvorstellbar ist, dass 9/11 ein „inside job“ war und sie akzeptieren daher dankbar die von den Massenmedien bis heute verbreiteten Erklärungen zu den von der „9/11 Truth“-Bewegung vorgebrachten Argumenten als blosse „Verschwörungstheorien“. Dabei erscheint die offizielle Geschichte von 9/11 bei genauerer Betrachtung wie eine moderne Version von „Ali Baba und die 40 Räuber“, einem orientalischen Märchen aus „Tausendundeine Nacht“. Wie es möglich war, dass Millionen Menschen, die sich gerne als Zeitgenossen einer modernen, aufgeklärten Gesellschaft verstehen, auf eine billige, medial inszenierte Propagandageschichte hereinfielen (dies vom „Fußvolk“ bis zum Hochschulprofessor) ist eine der großen Fragen von 9/11 die in Zukunft diskutiert werden muss. In der amerikanischen Dokumentation „The demolition of truth – psychologists examine 9/11“, die am 25.8.2016 im Colorado Public Television ausgestrahlt und auf youtube aufgeschaltet wurde, äußern sich verschiedene Psychologen, die Genetikerin und Evolutionsforscherin Lynn Margulis (2011 leider verstorben) und der Theologe und Religionswissenschaftler Prof. David Ray Griffin über die psychologischen und gesellschaftlichen Folgen des 9/11 -Verbrechens (mit dem Physiker David Chandler als Studiogast). Denn unter der Oberfläche gärt es bereits seit vielen Jahren. Durch Internet und Bücher verbreiten sich alternative Darstellungen und führen zu einem generellen Misstrauen gegenüber den Massenmedien und dem westlichen Demokratiemodell. Die langfristigen Folgen des 9/11 – Verbrechens werden meiner Ansicht nach verheerend sein, gerade weil es bis heute ungesühnt ist und noch kein Einziger der wirklichen Verantwortlichen auch nur eine Anklage fürchten muss. Die angespannte und gespaltene Situation in der US-amerikanischen Bevölkerung ist daher symptomatisch. Denn dort haben alternative Theorien zu den Ereignissen an diesem schrecklichen Tag viel mehr Zustimmung gefunden als bei uns und das Misstrauen gegenüber der Regierung und deren Institutionen, welches bei den Amerikanern seit jeher vorhanden ist, weiter verstärkt. So wurde der 3 Minuten dauernde Ausschnitt aus Dylan Averys Werk „Loose change“ von 2005 bzw. 2006 (laut „Vanity Fair“ der erste Internet „blockbuster“) mit den seltsamen, nur in Zeitlupe sichtbaren Lichtblitzen der in die Twintower fliegenden, virtuellen Flugzeuge bereits von weit über 48 Millionen (!) Menschen gesehen [26]. Niemals werden die US-Bürger bereit sein, ihre privaten Waffen abzugeben, solange sie daran glauben müssen, dass in Washington und im Pentagon Verbrecher und Verräter an der Macht sind welche Tausende von Bürger auf teilweise diabolische Weise ermordeten und mit „detention camps“ und martialisch aufgerüsteter Polizei die Bevölkerung in Schach halten.

Massaker an Schulen und möglicherweise inszenierte Vorkommnisse wie das „Las Vegas shooting“ (wo es offenbar mehrere Schützen gab) vergrößern die Unsicherheit und führen zu einer Stärkung der extremen Rechten und den Zulauf zu Milizen zum Selbstschutz im ganzen Land (z.B. die “Oath keepers” mit rund 27’000 Mann).

Selbst auf institutioneller Ebene scheint sich langsam etwas zu bewegen. So wurde am 11.9.2017 im „National Press Club“ in Washington von Bob McIlvaine, der an 9/11 seinen Sohn Bobby verlor dem durch die Explosionen in der Lobby des Nordturmes ein Arm abgerissen und das Gesicht durch herumfliegende Glassplitter bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet wurde (Vater McIlvaine durfte 2006 den Autopsiebericht einsehen) ein Antrag auf eine Neuuntersuchung der Ereignisse durch den Kongress vorgestellt, der später unter Anteilnahme vieler Angehöriger von Opfern an alle Abgeordneten verteilt und in den USA unter dem Begriff “Bobby McIlvaine WTC Investigation Act” bekannt wurde. Dazu soll eine „Grand Jury“ eingerichtet werden für die das „Lawyers Committee for 9/11 Inquiry“ bereits hinarbeitet. Zudem hat der ehemalige Gouverneur von Florida und bis 2005 Vorsitzender des „Senate Intelligence Committee“, Senator Bob Graham, auf die nachträgliche Veröffentlichung von 28 Seiten gedrängt, welche auf Anweisung der Regierung Bush Ende 2002 aus einem Bericht der “Joint investigation” herausgestrichen bzw. zensuriert wurden in denen es um die Finanzierung der Anschläge durch saudische Regierungs- und Geheimdienstmitglieder geht, und spricht diesbezüglich von einer “aggressive deception” seitens der Regierung welche die Glaubwürdigkeit der amerikanischen Republik untergrabe!

Auch für Israel dürfte 9/11 langfristig zu einem „Blowback“ werden, denn auch in den USA sind immer mehr Menschen überzeugt, dass die Israelis und weniger die Araber für die Anschläge mitverantwortlich sind, so wie 1967 das Aufklärungsschiff „USS Liberty“ erwiesenermaßen und laut Überlebenden mit Absicht von israelischen Kampfjets und Torpedobooten angegriffen und beinahe versenkt wurde (was man den Ägyptern anlasten wollte).

 


Das elektronische Aufklärungsschiff USS Liberty (AGTR-5) der US Navy dreht sich, während es am 8. Juni 1967 von israelischen Motortorpedobooten angegriffen wird, vor der Sinai-Halbinsel. (Foto: Wikipedia / U.S. Navy photo USN 1123754, Lizenz: Public Domain)

 

„False flag“-Operationen und Täuschung gehören seit jeher zum Standardwerkzeug der Militärs, die auch ein anderes Verhältnis zu Opferzahlen haben als die normalen Bürger, wenn wir z.B. daran denken, dass 2017 über 70‘000 Menschen an einer in den USA grassierenden epidemischen Heroin- und Opioidschwemme starben (rund 200‘000 Tote in 5 Jahren), auch eine Folge des Krieges in Afghanistan das nach dem Sturz der Taliban 2001 wieder zum größten Opiumproduzenten der Welt aufstieg (wie mir persönlich von Dr. Shams, dem ehemaligen Wirtschaftsminister Afghanistans erklärt wurde, wird mit dem jährlich in Afghanistan angebauten Opium weltweit 200-300 Milliarden Dollar (!) „erwirtschaftet“) und täglich begehen rund 20 amerikanische Militärveteranen Selbstmord. Sollte sich aber eine Beteiligung der politischen und militärischen Elite Israels bei Planung und Ausführung von 9/11 erweisen, so prophezeit Dr. Alan Sabrosky, ehemaliger Direktor für strategische Studien am US Army War College und Veteran des US Marine Corps aus Pittsburgh, die völlige Vernichtung Israels durch die Amerikaner [27]. Wenn ich auch nicht an dieses Szenario glaube, so wären die Konsequenzen für die zukünftigen Beziehungen zwischen Israel und seinem größten Unterstützer USA doch gewaltig. Vielleicht gerade deshalb hat Präsident Donald Trump, der seine ursprünglichen Aussagen zur Zerstörung der Twintower nur ganze 2 Tage nach 9/11 auf Fox-TV revidierte und auf die offizielle Version einschwenkte, Israel seine bedingungslose Unterstützung versichert und unterhält zu Netanyahu gute Beziehungen (was bei Obama eher nicht der Fall war). Damit bleibt auch der Palästinakonflikt ein Dauerbrenner, [28] ebenso wie die permanenten Spannungen mit dem Iran.

Schlusswort

Ich hoffe, Sie mit meinen Ausführungen nicht gelangweilt sondern zur weiteren Beschäftigung mit 9/11 angeregt zu haben, denn dieses interessante und keineswegs „gegessene“ Thema (Schawinski) sollte breit diskutiert und nicht weiter tabuisiert werden. Der große Erfolg der Veranstaltungen von Dr. Ganser gerade in Deutschland und Österreich zeigt, dass die Menschen die Wahrheit über das Weltgeschehen wissen wollen. Die mit dem zynischen Verbrechen begründeten Kriege und Interventionen haben bekanntlich auch zu riesigen Flüchtlingsströmen und weiteren (möglicherweise inszenierten) Anschlägen geführt, deren Bewältigung aber ausschließlich den Europäern überlassen wird. Bei keinem anderen Ereignis der jüngeren Geschichte scheinen Fiktion, Lüge und Realität so ineinander überzugehen wie hier, so dass noch immer nicht alle Details wirklich geklärt sind. Falls Sie sachliche Unstimmigkeiten in meiner Darstellung gefunden haben, die aus diesem Grund nicht den Anspruch auf endgültige Gewissheit hat, bin ich für entsprechende Klarstellungen dankbar. Über meine politischen Schlussfolgerungen zu dem Jahrhundertereignis („The deception that changed the world“) lässt sich natürlich streiten wie es in Dokratien und Rechtsstaaten eigentlich auch sein sollte.

Quellen:

[1] die seit 2016 von Oliver Bommer im „Peace press“ Verlag auch auf Deutsch herausgegeben werden.
[2] Auf YouTube teilweise auch auf Deutsch aufrufbar.
[3] Eine vergleichbare Sendung gab es bereits am 27.9.2016 in der Reihe „Quarks & Co.“ auf WDR.
[4] Siehe dazu die Dokumentation „9/11 Mysteries“ von Sophia Smallstorm von 2006 die 2007 in deutscher Übersetzung auch auf ORF1 gesendet wurde – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Sendung des ZDF von 2007 welche die offizielle Version stützt, und wohl als propagandistische Antwort darauf gedacht war.
[5] Siehe dazu seine DVD „The physics of 9/11“.
[6] So der ehemalige Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Andreas von Bülow in seinem Buch „Die CIA und der 11.9.“ von 2003.
[7] Das auf YouTube auch in deutscher Übersetzung existiert.
[8] Siehe die 2015 erschienene und gut dokumentierte Broschüre „Beyond misinformation“ die 2016 von der Schweizer Untergruppe von AE9/11 Truth unter dem Titel „Jenseits der Täuschung“ auch auf Deutsch herausgegeben wurde.
[9] ] Neben dem Beitrag im deutschen Nexus-Magazin Nr. 31.
[10] Dokumentiert in Dr. Judy Woods ausgezeichnetem Buch „Where did the towers go?“.
[11] So der investigative amerikanische Journalist Christopher Bollyn in seinem Buch „Solving 9/11“.
[12] Siehe dazu die Studie aus dem Jahr 2011 von Prof. Marc Chesney vom Institut for Banking and Finance an der Universität Zürich.
[13] Die Rede wurde von „Nadlan City“ auf YouTube veröffentlicht.
[14] Siehe dazu die WDR-Sendung „Aktenzeichen 9/11- ungelöst“ von Gerhard Wischnewski und Alois Brunner, die 2003 nur ein einziges Mal ausgestrahlt werden durfte und eine unerwartet hohe Einschaltquote erzielte.
[15] Siehe dazu die italienische Dokumentation „Zero – an investigation into 9/11“ von 2008 mit dem mittlerweile verstorbenen Nobelpreisträger Dario Fo, die 2009 in deutscher Übersetzung auch auf ORF2 gesendet wurde.
[16] Siehe ihr Vortrag „Behind the smoke curtain“ vom 12.1.2013 in der Stadthalle von Seattle.
[17] Siehe auch sein Buch „Welcome to Terrorland“.
[18] „Haaretz“ 26.9.2001.
[19] Siehe dazu auch „The Corbett Report“.
[20] „Times of India“ 9.10.2001.
[21] Siehe C-Span: Israeli Perspective on Conflict with Iraq.
[22] Siehe dazu das Buch von Christopher Bollyn „The war on terror – a plot to rule the
middle east“.
[23] „Ma‘ariv“ 16.4.2008.
[24] Siehe dazu das Buch des amerikanischen Historikers Prof. Alfred McCoy ”The politics of heroin” welches 2016 auf Deutsch unter dem Titel „Die CIA und das Heroin“ erschien.
[25] NBC 13.9.2001
[26] Siehe unter „Here‘s a good 3 min 9/11 Clip worth seeing“.
[27] Siehe das Interview vom 13.7.2011 in „The Autograph“ auf PressTV.
[28] Zu diesem Thema empfehle ich das hoffnungsvolle Buch des ehemaligen israelischen Fallschirmspringers, Sohn eines berühmten Generals und heutigen Friedensaktivisten Miko Peled “The general‘s son”, das 2016 im Verlag “edition 8” in Zürich auch auf Deutsch erschien.